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Premieren

So ◊ 20.9.2020
Theater Nordhausen

Die chinesische Nachtigall
von Hans Christian Andersen/ Annette Geller/ Gudrun Skupin
Premiere

So ◊ 20.9.2020
JUB! – Junges Theater

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Mi ◊ 23.9.2020
Staatstheater Kassel

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Wiederaufnahme

Do ◊ 24.9.2020
Theater der Jungen Welt

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Deutschsprachige Erstaufführung

Fr ◊ 25.9.2020
Theater Muntanellas

Müllmaus
von Alma Jongerius
Premiere

Sa ◊ 26.9.2020
Theaterkollektiv RaumZeit

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Live-Hörspiel

Sa ◊ 26.9.2020
Staatstheater Darmstadt

Schaf
von Sophie Kassies
Premiere

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Bild
© T+T Fotografie (o.l.) / Jochem Jurgens (u.M.)

Deutsche Kinder- und Jugendtheaterpreise 2020

Fünf Nominierungen für unsere Autor*innen

Als wir kurz vor unseren Betriebsferien von den Nominierungen für den Deutschen Kinder- bzw. Jugendtheaterpreis erfuhren, waren wir ziemlich aus dem Häuschen. Und wie unerträglich war die Vorstellung, noch zwei Wochen – bis zum zweiten Tag unseres Urlaubs – Stillschweigen bewahren zu müssen? Denn etwas einmaliges und nahezu unvorstellbares ist eingetreten: Fünf der sechs nominierten Stücke stammen von unseren Autor*innen! Nominiert sind …

für den Deutscher Kindertheaterpreis 2020:
— Theo Fransz (o.l.): LIEBE GRÜSSE … ODER WOHIN DAS LEBEN FÄLLT
(aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann (o.M.))
„Ein dramaturgisch geschickt gebautes Stück, das mit magischem Realismus den Fragen nachgeht, warum die eigenen Eltern und Großeltern so sind, wie sie sind, wie sie das Leben geprägt hat und auf welche Weise sich das auf das Leben der Kinder auswirkt.“

— Jens Raschke (o.r.): WER NICHT TRÄUMT, IST SELBST EIN TRAUM
„Ein Traumspiel für Kinder, das für das Publikum immer wieder überraschende Einsichten bereithält. Nichts ist was es scheint. Vieles ist nur ein Traum, aber die Geschichten der Figuren sind wahr.“

— Jan Sobrie (M.l.) / Raven Ruëll (M.): WUTSCHWEIGER
(aus dem Flämischen von Barbara Buri (M.r.))
„Das Stück erzählt von zwei starken Figuren, denen ihre Freundschaft die Kraft gibt, sich auch in einem Leben voller Anstrengung und Schwierigkeiten mit Würde zu behaupten.“

Außerdem mit einer undotierten Lobenden Erwähnung wurde ausgezeichnet:
Jens Raschke: KOMMT EINE WOLKE
„Ein dichtes und spannendes Stück für Kinder über zeitlos existentielle Fragen von Schuld, Verlust, Trauer und Verantwortung.“


für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2020:
— Esther Rölz (u.l.): FREIE WAHL
„Das Stück, geradezu hellsichtig bereits 2018 geschrieben, gewinnt Tag für Tag an Aktualität. Nimmt es die Zukunft vorweg oder gibt es noch eine ‚freie Wahl‘?“

— Kees Roorda (u.M.): RISHI
(aus dem Niederländischen von Alexandra Schmiedebach (u.r.))
„Der Autor stellt ein politisch und gesellschaftlich hochaktuelles Thema in den Fokus seines Stücks, dessen kluge Konstruktion auf die Urteilsfähigkeit seines Publikums setzt und damit einen intensiven Nachhall erzeugt.“

Wir freuen uns noch immer sehr über diese große Anerkennung und drücken all unseren Autor*innen und Übersetzerinnen für die Preisverleihung, die am 12. November in Frankfurt (hoffentlich) stattfindet, die Daumen!
Die ausführlichen Jurybegründungen können auf den Seiten des Kinder- und Jugendtheaterzentrums (KJTZ) nachgelesen werden (s.u.).

Nominierungen (via KJTZ)
Fransz, LIEBE GRÜSSE … ODER WOHIN DAS LEBEN FÄLLT
Raschke, WER NICHT TRÄUMT, IST SELBST EIN TRAUM
Sobrie/ Ruëll, WUTSCHWEIGER
Raschke, KOMMT EINE WOLKE
Rölz, FREIE WAHL
Roorda, RISHI