Bald ist es wieder soweit! Vom 9. bis 14. Februar 2010 veranstaltet das Theater Mummpitz in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Augsburg die sechste Ausgabe des europäisch-bayerischen Kindertheaterfestivals panoptikum. » mehr
IXYPSILONZETT – Magazin für Kinder- und JugendtheaterGefreut haben wir uns, als wir die aktuelle Ausgabe des Magazins auf unserem Tisch liegen hatten. Denn von Christian Kleiner fotografisch eingefangen, schmückt ein Bild von Sophie Kassies’ zeitgenössischem Musiktheaterstück „Das Kind der Seehundfrau“ aus unserem Kinderprogramm das Cover der IXYPSILONZETT. » mehr
Verlagsprogramme 2009/10Ab sofort sind alle drei Bände unseres aktuellen Verlagsprogramms verfügbar. » mehr
kick & rushVom 11.06. bis 11.07.2010 wird sie ausgetragen, die 19. Fußball-Weltmeisterschaft! Aber wie kann man ihn ins Theater locken, den eingefleischten Fußballfan? Wie kann ein Theaterabend gewinnen gegen den Lieblingssessel mit geradem Blick auf den Flachbildschirm, gegen das Gejuble beim Public Viewing oder den Grillabend mit Freunden? Vielleicht ist Andri Beyelers 'kick & rush' eine Möglichkeit. Zumindest für die fußballfreien Abende. Es geht um Fußball - nicht nur, aber auch. » mehr
Platform 11+The THEATERSTÜCKVERLAG participates in the project PLATFORM 11 +. Brigitte Korn-Wimmer takes part as associate member. » mehr
Neue Postadresse!Wir haben unser Postfach aufgelöst! Bitte schicken Sie Ihre Post ab sofort nur noch an unsere Büroadresse:
Brigitte Korn-Wimmer & Franz Wimmer (GbR), Mainzer Straße 5, 80804 München » mehr
Mi ◊ 10.2.2010
Schleswig-Holsteinisches Landestheater
Agent im Spiel
von David S. Craig
Premiere
Sa ◊ 13.2.2010
Neue Bühne Senftenberg
Schattenboxen
von Dennis Foon
Deutschsprachige Erstaufführung
So ◊ 14.2.2010
Anhaltisches Theater Dessau
Schaf
von Sophie Kassies
Premiere
Fr ◊ 19.2.2010
Westfälisches Landestheater Castrop Rauxel
Kohlhaas
von Kleist/ Baliani/ Rostagno
Premiere
So ◊ 21.2.2010
Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Schwestern
von Theo Fransz
Premiere
Das Erstlingswerk der Berliner Autorin Julia Wolf kam nicht nur in die Endrunde des letztjährigen Berliner Stückemarkts, sondern fand jetzt seine Uraufführung in der Nebenspielstätte des Düsseldorfer Schauspielhauses. Die Regisseurin Sahar Amini inszenierte 'Der Du' und verwandelte die Bühne des 'Central' in der Alten Paketpost zum Schauplatz eines rasant arrangierten Roadmovies.
Im Rückspiegel unterwegs
Drei Frauen und ’Der Du’
Kann man ein Road Movie auf der Bühne erzählen? Ja, man kann. Zumindest so, wie die junge Regisseurin Sahar Amini ’Der Du’ von Julia Wolf inszeniert hat. Sie benutzt Videos, die äußerst witzig comic-und collagenhafte Szenerien andeuten, die am Betrachter vorbeisausen und so eine filmhafte Bewegung im Raum suggerieren.
Das Tempo des Stücks passt dazu. [...]
Um Glück, Liebe und Träume geht es in Julia Wolfs Road Movie, das Dialoge und Erzählpassagen munter mixt. [...] Die jungen, hochmotivierten Darstellerinnen schaffen es trotz der Kürze des Abends, prägnante Figuren entstehen zu lassen. Sahar Amini setzt sie anspielungsreich in Szene, nimmt etwas Tarantino, ein bisschen ’Thelma & Louise’ und mischt das Ganze mit deutscher Provinz. Das ist komisch und kurzweilig anzusehen.
(Westdeutsche Zeitung, Marion Meyer, 19.01.10)
’Der Du’: Kino im Theater
Eine ungewöhnliche Erzählform stellt die junge Autorin Julia Wolf mit ihrem ersten Bühnenstück zur Diskussion [...]. Manchmal wird in der direkten, dann wieder in der indirekten Rede gesprochen. Das kann für einen Moment wohltuende Distanz schaffen, um dann wieder durch quirliges Ich-Geschnatter und Verdreifachung von Sprache die Aufmerksamkeit zu erhöhen. [...]
Julia Wolf eröffnet dem Spielplatz Theaterbühne ungeahnte Perspektiven. Drei Holzpodeste im Vordergrund reichen als multifunktionales Mobiliar, als Auto, Verlies oder Bett. Die Kulissenmalerei von früher hat eine zeitgemäße Fortführung gefunden, an Westernfilme und Road Movies erinnernde Landschaftszeichnungen mit ausgeschnittenen Einzelelementen verleihen dem Treiben der Mädchen einen malerischen Hintergrund, die Bilder sind animiert und Meeresrauschen wird leise eingespielt. Es ist Kino im Theater.
Doch das schaurige Spiel kommt auch nah, denn es geht prall, wild und schräg zu.
(Rheinische Post, Annette Bosetti, 19.01.10)
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de/theater/stuecke/detail/249065/