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Aktuelles

200 Jahre Stadtmusikanten

Das Märchen erschien erstmals 1819 » mehr

Stücke für Textdurchdringer

Neue Verlagsnachricht für Schauspiel verfügbar » mehr

Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

fontane.200

Brandenburg begeht das Fontane-Jahr 2019 » mehr

Welttag des Theaters für junges Publikum

Jedes Jahr am 20. März feiert die ASSITEJ das Kinder- und Jugendtheater » mehr

Starke Stücke 2019

25. Internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main » mehr

Weltfrauentag 2019

Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht noch immer keine vollkommene Gleichberechtigung » mehr

21. Nieder­ländisch-Deutscher KJ-Dramatiker­preis

Auszeichnung für Jan Sobrie und Raven Ruëll bei KAAS&KAPPES 2019 » mehr

Der Reigen

Schnitzlers Skandalstück in einer Musical-Adaption von Dean Wilmington » mehr

Premieren

Mi ◊ 24.4.2019
Freie Produktion Lisa‑Lena Tritscher

Peepshow
von Marie Brassard
Premiere

Sa ◊ 27.4.2019
Junges Ensemble Stuttgart

Wir / Die
von Carly Wijs
Premiere

So ◊ 28.4.2019
Junge Landesbühne Niedersachsen Nord

Piraten!
von Charles Way
Premiere

Fr ◊ 3.5.2019
Theater Noï

Weit ist der Weg
von Charles Way
Premiere

So ◊ 5.5.2019
Junges Theater Münster

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

Fr ◊ 17.5.2019
LT Württemberg-Hohen­zollern Tübingen Reutlingen

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

» alle Premieren
Uraufführung 14.3.2019
Theater an der Rott / Junge Hunde
Eggenfelden

Wer nicht träumt, ist selbst ein Traum

von Jens Raschke

Finn ist acht, Ahlam ist sechzehn. Finn lebt schon immer hier, zusammen mit Mama und Papa, Ahlam ist erst vor kurzem gekommen, als „Flüchtlingin“, wie sie selber sagt. Finns ältere Schwester Lucy ist vor fast einem Jahr gestorben, Ahlam hat seit Monaten kein Lebenszeichen mehr von ihrer Familie erhalten. Ahlam zieht bei Finns Familie ein, ausgerechnet in Lucys Zimmer, obwohl Finn das so gerne selber hätte.
Nachts wacht Finn oft auf, weil er böse Träume hat, seit Lucy nicht mehr da ist. Dann geht er rüber zu Mama und Papa und legt sich zu ihnen ins Bett. Als er wieder einmal aus seinen Alpträumen aufschrickt und zu seinen Eltern möchte, hört er ein leises Schluchzen aus Lucys Zimmer, in dem jetzt Ahlam wohnt. Er öffnet vorsichtig die Tür und stellt verwundert fest, dass Ahlam im Kleiderschrank sitzt und weint. Leise schleicht er wieder in sein Zimmer zurück.
Die nächtlichen Vorkommnisse wiederholen sich ein paarmal, bis sich Finn eines Nachts ein Herz fasst und vorsichtig an die Schranktür klopft. Ahlam möchte nicht herauskommen, sie hat Angst. Also öffnet Finn beherzt die Tür – und steigt in den Schrank. Die gemeinsame Nacht im Schrank wird allmählich und fast unmerklich zu einer Reise in die Phantasien, Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen zweier verletzter junger Menschen, die trotz ihrer großen Verluste feststellen, dass sie doch noch einiges zu geben haben.
(Theater an der Rott)

www.theater-an-der-rott.de/stuecke/464-wer-nicht-traeumt-ist-selbst-ein-traum-von-jens-raschke/

Weitere Premieren