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Alle Jahre wieder … und dennoch immer anders!

Zwei Verlagsnachrichten mit neuen (und schon bekannten) kleinen und großen Stücken für die Weihnachtszeit » mehr

Preisregen für unsere Übersetzer*innen

Deutsche Jugendliteraturpreise und Primeurs-Übersetzerpreis » mehr

37 Millionen Infizierte

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„Schützengraben“ & „Kohlhaas“

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Niedersächsischer Literaturpreis 2017

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Spielarten NRW

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„Wir plädieren für das Werk“

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„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

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Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Premieren

Mo ◊ 18.12.2017
Landsbühnen Sachsen

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Mi ◊ 20.12.2017
Opéra national du Rhin

Schaf
von Sophie Kassies
Franzöische Erstaufführung

Do ◊ 11.1.2018
Theater Bonn

Verschwunden
von Charles Way
Premiere

Do ◊ 11.1.2018
Theater Pforzheim

Shut up
von Jan Sobrie / Raven Ruëll
Deutsche Erstaufführung

Do ◊ 11.1.2018
Theader der Jugend

Die Weiße Rose (Auftragswerk)
von Petra Wüllenweber
Uraufführung

Sa ◊ 13.1.2018
Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Abenteuer im Kühlschrank
von Roberto Frabetti
Premiere

Fr ◊ 19.1.2018
Staatstheater Braunschweig

Djihad
von Ismaël Saidi
Premiere

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Premiere 11.1.2018
Theater Bonn

Verschwunden

von Charles Way

Hans und Grete, zwei Geschwister, deren Leben sich schlagartig änderte, als ihre Mutter starb. Zwei Geschwister, die zusammenhalten müssen, seitdem ihre Stiefmutter in ihr Leben trat. Hans hat gelernt, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann, sondern arbeiten muss, um seiner kleinen Schwester ein bisschen mehr Leben finanzieren zu können. Er stiehlt sogar für sie. Grete hat gelernt zu lächeln, dauerhaft. Das hat sie sich abgeschaut, so braucht keiner glauben, dass hinter diesem breiten Mädchengrinsen eine kleine Seele weint. Als eines Tages der Vater seinen Job in der Mine verliert, sieht die Stiefmutter all ihre Hoffnungen auf ein wohlhabenderes Leben dahin schwinden. Dumm ist sie aber nicht, ein neuer Plan ist schnell geschmiedet: Ihr Cousin soll Grete entführen, die Beute wird geteilt. Ein Mädchenleben zur eigenen Bereicherung, was ist das schon. Allerdings beobachtet Hans die Entführung, er ist aber nicht nah genug, um den Plan zu durchkreuzen. Polizei und Medien werden eingeschaltet. Eine Debatte um Armenviertel entbrennt. Die Bevölkerung sympathisiert mit der Familie und schickt Geld; der Stiefmutterplan scheint aufzugehen. Hans schafft es jedoch, durch einen Trick die Entführung zu beenden. Von diesem Zeitpunkt an hat das Leben für Hans und Grete mehr zu bieten, als Diebstahl und ein breites Dauergrinsen. Viel mehr.
Charles Way erzählt mit "Verschwunden" eine Geschichte um Vernachlässigung, Gier und Überforderung, ohne dabei im Betroffenheitsmeer zu versinken. Er schafft es, das altbekannte Märchenmotiv um Hänsel und Gretel in die Handlung einzuweben, primär jedoch seine eigene Geschichte zu vermitteln.

www.theater-bonn.de/spielplan/gesamt/event/verschwunden/vc/Veranstaltung/va/show/

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