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Aktuelles

Neue Stücke (von neuen Autor*innen)

Eine Auswahl unserer Neuigkeiten » mehr

Das letzte Breitmaulnashorn

Vor einem halben Jahr verstarb Bulle Sudan » mehr

100 Jahre November 1918

Stückideen zum Ende des Ersten Weltkriegs » mehr

Mondscheiner

Andri Beyelers Stück gibts jetzt in überarbeiteter Neufassung auch im Printformat » mehr

Grund zum Feiern in 19/20

Drei runde Geburtstage in der kommenden Spielzeit » mehr

Zurück aus der Sommerpause

Die neue Spielzeit beginnen wir mit je zwei Ur- und Erstaufführungen » mehr

Ausgezeichnet!

Preise, Nominierungen, Auswahllisten » mehr

Eigenwilliger Buchkünstler

Wolf Erlbruch wird 70 » mehr

Korbinian – Paul-Maar-Preis für junge Talente 2018

Unser Autor Jens Raschke wurde für seinen Debütroman „Schlafen Fische?“ ausgezeichnet » mehr

1. Preis beim Coburger Forum für junge Autoren

Unser Autor Olivier Sylvestre überzeugt die Jury mit „Das Gesetz der Schwerkraft“ » mehr

Neue Autorin: Astrid Saalbach

Das auf Deutsch vorliegende Werk der dänischen Autorin ist ab sofort beim Theater­stück­verlag verfügbar » mehr

Erfolge bei Kaas&Kappes 2018

Auszeichnungen für Schönfelder und van Klaveren » mehr

Premieren

Sa ◊ 20.10.2018
Landestheater Eisenach

Zigeuner-Boxer
von Rike Reiniger
Premiere

Do ◊ 25.10.2018
Theater der Altmark

Risse in den Wörtern
von Rike Reiniger
Uraufführung

Do ◊ 25.10.2018
Landestheater Niederösterreich

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Premiere

So ◊ 28.10.2018
Tigar Teatar

Schlafen Fische?
von Jens Raschke
Kroatische Erstaufführung

Fr ◊ 2.11.2018
Theater Lüneburg

Geheim
von Theo Fransz
Premiere

Sa ◊ 10.11.2018
Theater mini-art

Die Taschen voll Brot
von Matéï Visniec
Deutschsprachige Erstaufführung

Sa ◊ 10.11.2018
Theater Bernburg

Gevatter Tod
von Gebrüder Grimm/ Helga Koren
Premiere

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Norwegische Erstaufführung 25.5.2018
Det Norske Teatret
NO-Oslo

Fiskar, søv dei? (Schlafen Fische?)

von Jens Raschke

"Letzten Montag ist Jette zehn geworden. Zehn. 'Das ist eine Eins mit einer Null dahinter', weiß Jette. Jettes Papa sagt, das nennt man 'zweistellig'. Schon ein komisches Gefühl irgendwie, zweistellig zu sein. Findet Jette. 'Es gibt Leute, die werden sogar dreistellig. Einhundert Jahre. Und noch mehr! Wie diese Riesenschildkröten im Zoo.'
Jettes Bruder Emil ist nur sechs geworden. Das ist bloß einstellig.
Jette erzählt uns, wie das so war, als Emil krank wurde und dann plötzlich nicht mehr da war. Sie erinnert sich an die Zeiten davor, an schöne Urlaube mit der Familie, an die üblichen Neckereien zwischen Geschwistern und an all die Fragen, die sie ihren Eltern stellte und auf welche diese nie eine Antwort hatten. Können Blindschleichen niesen? Wieso ist die Sonne so heiß? Und was ist das eigentlich, 'sterben'? Was passiert mit uns, wenn wir 'tot' sind? Ist der Tod wirklich der 'große Bruder des Schlafes'? Und überhaupt: Schlafen Fische eigentlich auch? Und werden die schwarzen Wutwolken, die Jette seit einem Jahr malt, eines Tages wieder heller werden? Müssen sie das überhaupt?
Jens Raschke hat ein undogmatisches, manchmal heiteres und manchmal auch trauriges Einpersonenstück über eins der letzten Tabuthemen unserer Zeit geschrieben: das Erlebnis und die Bewältigung des Todes durch ein Kind. Das Stück wendet sich an Kinder und Erwachsene, an Geschwister und Eltern, an Schüler und Lehrer. Dabei geht es nicht um Antworten, sondern um unseren Umgang mit den kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens." (Theater Kiel)

www.detnorsketeatret.no/framsyningar/fiskar-sov-dei/

Weitere Premieren