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Aktuelles

Junges Musiktheater

mit „Romeo & Zeliha“, „Jupp – Ein Maulwurf auf dem Weg nach oben“ u.v.m. » mehr

Amerikanische Erstaufführung

„Bad Girls: The Stylists“ von Astrid Saalbach » mehr

„In den Wassern der Sprache“

Am 22. März ist Weltwassertag » mehr

„Literatur live“

Leipziger Buchmesse 2018 » mehr

Kampf für Gleichberechtigung

Am 8. März ist Internationaler Frauentag » mehr

„Wo waren sie am …?“

Ausstellung zu Heimatkrimis, u.a. mit Andrea Maria Schenkel » mehr

Erfolge bei Kaas&Kappes 2018

Auszeichnungen für Schönfelder und van Klaveren » mehr

75. Todestag von Louise Jacobson

Die „französische Anne Frank“ wurde 1943 in Auschwitz ermordet » mehr

„Wir plädieren für das Werk“

Kommentar von Brigitte Korn-Wimmer in der Deutschen Bühne veröffentlicht » mehr

„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg » mehr

Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Premieren

Sa ◊ 28.4.2018
Theater der jungen Welt

Regarding the Bird
von Nitzan Cohen
Deutschsprachige Erstaufführung

So ◊ 29.4.2018
Landesbühne Niedersachsen Nord

Wann gehen dir wieder?
von Gertrud Pigor/ Ute Krause
Premiere

Fr ◊ 4.5.2018
German International School of New York

Ikarus & Co
von Paul Steinmann
Premiere

Sa ◊ 5.5.2018
Inkognito Theatergruppe Obernorf 1990 e.V.

Restglühen
von Petra Wüllenweber
Premiere

Sa ◊ 12.5.2018
Theater Konstanz

Das Kind der Seehundfrau
von Sophie Kassies
Premiere

Do ◊ 17.5.2018
Theater Aachen

Der Reservist – Arbeiten im 21. Jahrhundert
von Thomas Depryck
Premiere

Mo ◊ 21.5.2018
Origin Theatre

A Boy Named Rishi
von Kees Roorda
Lesung in engl. Sprache

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Lesung in engl. Sprache 21.5.2018
Origin Theatre
US-New York

A Boy Named Rishi

von Kees Roorda

Am Haager Bahnhof Hollands Spoor wird in den frühen Morgenstunden ein junger Mann mit Migrationshintergrund von einem Polizisten angeschossen und tödlich verwundet.
Wie bei einer Anhörung vor Gericht kommen in diesem auf wahren Ereignissen beruhenden Stück Zeugen des Vorfalls sowie Freunde und Angehörige des Opfers zu Wort, die ihre Sicht auf den Tathergang und gesellschaftliche Missstände im Allgemeinen erörtern. Das Brisante daran: Das richterliche Urteil (ein Freispruch in allen Anklagepunkten) bildet den Anfang des Stückes. Alles, was die Geschehnisse dieses verhängnisvollen Morgens in einem anderen Licht dastehen lassen könnte, kommt also zu spät.
Das hält den besten Freund, die Mutter, die Nachbarin und selbst den Todesschützen aber nicht davon ab, die Unschuld wahlweise des Opfers oder des Polizisten zu beteuern und den nach wie vor existierenden Rassismus der Behörden oder das viel zu seltene Training an der Waffe anzuprangern. Zwischen all diesen Stimmen schweigt nur einer unerträglich laut: der tote Rishi.
Ein Stück nicht nur über „unsere heutige Rassenungleichheit“ (Eva Pieper), sondern das auch zeigt, dass es die eine Wahrheit, vor allem im juristischen Sinne, eigentlich nicht gibt.

www.origintheatre.org/event_detail.php?id=88

Weitere Premieren