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Aktuelles

Napoleonisches Jubiläum

Der 200. Todestag von Napoleon Bonaparte ist im Mai 2021 » mehr

Englischsprachige Erstaufführung

SCHLAFEN FISCHE? im Town Hall Theatre IE-Galway » mehr

Robyn Schulkowsky

International gefragte Musikerin mit vollem Terminkalender » mehr

panoptikum – Das Theater­fest(ival) für Jung und Alt

u.a. mit Lagasse, DAS VER­RÜCKTE WOHNZIMMER » mehr

Focus Baliani

Werkschau zum 70. Geburtstag » mehr

Adé, Monika The

Wir trauern um unsere Übersetzerin » mehr

Frohes Neues!

Wir beginnen die Zwanziger mit zwei Erstaufführungen » mehr

Unsere Top Five(s)

Lektüretipps für unsere Ferien bis 6. Januar 2020 » mehr

Amaranta Osorio und Itziar Pascual

Preis und Förderung für die Autorinnen von MOJE HOLKA, MOJE HOLKA » mehr

Wildwechsel Festival 2019

„Regarding the Bird“ erhält den Preis der Jugendjury » mehr

Handelt endlich – damit wir eine Zukunft haben!

Unsere Verlagsnachricht Junges Theater mit den Neuerscheinungen 19/20 » mehr

150. Todestag

Alexandre Dumas verstarb am 5. Dezember 1870 » mehr

Premieren

So ◊ 1.3.2020
Junges Theater Heidelberg

Die Flut
von Charles Way
Premiere

Di ◊ 3.3.2020
Mittelsächsisches Theater

Petty Einweg
von Jens Raschke
Premiere

Sa ◊ 7.3.2020
Staatstheater Kassel

Das Gesetz der Schwerkraft
von Olivier Sylvestre
Premiere

Sa ◊ 7.3.2020
Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater

Zwei Monster
von Gertrud Pigor
Premiere

Do ◊ 19.3.2020
Theater Plauen Zwickau

Auf Eis
von Petra Wüllenweber
Premiere

So ◊ 22.3.2020
Junges Theater Heilbronn

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Sa ◊ 28.3.2020
Junges Theater Lörrach

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Do ◊ 2.4.2020
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Der Reservist
von Thomas Depryck
Premiere

Fr ◊ 17.4.2020
Junges LT Linz

Die Weiße Rose
von Petra Wüllenweber
Premiere

» alle Premieren
Werkstattaufführung 23.1.2020
studiobühne twm
München

Auf einem einzigen Blatt Papier

von Mirna Funk

Protagonist Yonathan glaubt, im Leben beliebig oft von vorne anfangen zu können, seine Biografie passt auf ein einziges Blatt Papier: Ist es voll, radiert er es aus und beginnt eine neue Geschichte.
„Yonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Yonathan hat Israel, das Land, in dem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. „Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur derzeitigen Gesellschaft und doch erfahren wir durch ihn viel über ebendiese Gesellschaft.“ (www.br.de)
„Mirna Funk porträtiert [...] einen Menschen, der das glatte Gegenteil ist von seinen Generationsgenossen, die ihr Leben in stetig wachsenden Datenbergen archivieren. Jonathan schafft sich stattdessen als Persönlichkeit ab. Er wird beinahe körperlos, er reist nicht, weil er sich dann – diese Option gibt es, er schlägt sie aus – als Jude in Berlin zu einem historischen Kontext verhalten müsste. Jonathan ist aber nur Reaktion auf ein Gegenüber, nach dem er sich komplett ausrichtet.“
(Süddeutsche Zeitung, 21.09.18)

www.studiobühne.com/auf-einem-einzigen-blatt-papier

Weitere Premieren