English    


Aktuelles

Deutsche Kinder- und Jugendtheaterpreise 2020

Sieben unserer Stücke auf den Auswahllisten » mehr

Theater daheim

Unsere Stücke im Stream » mehr

Homebound

20 Minidramen für NEUE FORMATE » mehr

Schweizer Theatertreffen

GEISTERSPIEL auf der Shortlist » mehr

Trilogie Sozialer Mut

Rike Reinigers NAME: SOPHIE SCHOLL als Buch erhältlich » mehr

Corona-Tagebücher

Alle 17 Texte als Sammelband » mehr

Napoleonisches Jubiläum

Der 200. Todestag von Napoleon Bonaparte ist im Mai 2021 » mehr

Premieren

Do ◊ 30.7.2020
LT Oberpfalz

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Fr ◊ 28.8.2020
Theater Eisleben

Ginpuin
von Barbara van den Speulhof/ Winnie Karnofka
Premiere

Sa ◊ 5.9.2020
Theater St. Gallen

Zwei Monster
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 6.9.2020
Theater Münster

Das verrückte Wohnzimmer
von Vincent Lagasse
Premiere

» alle Premieren
Werkstattaufführung 23.1.2020
studiobühne twm
München

Auf einem einzigen Blatt Papier

von Mirna Funk

Protagonist Yonathan glaubt, im Leben beliebig oft von vorne anfangen zu können, seine Biografie passt auf ein einziges Blatt Papier: Ist es voll, radiert er es aus und beginnt eine neue Geschichte.
„Yonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Yonathan hat Israel, das Land, in dem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. „Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur derzeitigen Gesellschaft und doch erfahren wir durch ihn viel über ebendiese Gesellschaft.“ (www.br.de)
„Mirna Funk porträtiert [...] einen Menschen, der das glatte Gegenteil ist von seinen Generationsgenossen, die ihr Leben in stetig wachsenden Datenbergen archivieren. Jonathan schafft sich stattdessen als Persönlichkeit ab. Er wird beinahe körperlos, er reist nicht, weil er sich dann – diese Option gibt es, er schlägt sie aus – als Jude in Berlin zu einem historischen Kontext verhalten müsste. Jonathan ist aber nur Reaktion auf ein Gegenüber, nach dem er sich komplett ausrichtet.“
(Süddeutsche Zeitung, 21.09.18)

www.studiobühne.com/auf-einem-einzigen-blatt-papier

Weitere Premieren