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Frohes Neues!

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Lektüretipps für unsere Ferien bis 6. Januar 2020 » mehr

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150. Todestag

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Pixeltänzer

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Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

Premieren

Do ◊ 23.1.2020
studiobühne twm

Auf einem einzigen Blatt Papier
von Mirna Funk
Werkstattaufführung

Mi ◊ 29.1.2020
Theater Koblenz

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Do ◊ 30.1.2020
Neue Bühne Senftenberg

Liebe Grüße … oder Wohin das Leben fällt
von Theo Fransz
Premiere

Fr ◊ 31.1.2020
Athanor Akademie

Gegen die Liebe & Gegen die Demokratie
von Esteve Soler
Premiere

Mi ◊ 12.2.2020
Beluga Theatre

Schlafen Fische?
von Jens Raschke
Englischsprachige Erstaufführung

So ◊ 1.3.2020
Junges Theater Heidelberg

Die Flut
von Charles Way
Premiere

Di ◊ 3.3.2020
Mittelsächsisches Theater

Petty Einweg
von Jens Raschke
Premiere

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Werkstattaufführung 23.1.2020
studiobühne twm
München

Auf einem einzigen Blatt Papier

von Mirna Funk

Protagonist Yonathan glaubt, im Leben beliebig oft von vorne anfangen zu können, seine Biografie passt auf ein einziges Blatt Papier: Ist es voll, radiert er es aus und beginnt eine neue Geschichte.
„Yonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Yonathan hat Israel, das Land, in dem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. „Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur derzeitigen Gesellschaft und doch erfahren wir durch ihn viel über ebendiese Gesellschaft.“ (www.br.de)
„Mirna Funk porträtiert [...] einen Menschen, der das glatte Gegenteil ist von seinen Generationsgenossen, die ihr Leben in stetig wachsenden Datenbergen archivieren. Jonathan schafft sich stattdessen als Persönlichkeit ab. Er wird beinahe körperlos, er reist nicht, weil er sich dann – diese Option gibt es, er schlägt sie aus – als Jude in Berlin zu einem historischen Kontext verhalten müsste. Jonathan ist aber nur Reaktion auf ein Gegenüber, nach dem er sich komplett ausrichtet.“
(Süddeutsche Zeitung, 21.09.18)

www.studiobühne.com/auf-einem-einzigen-blatt-papier

Weitere Premieren