Aktuelles

István Tasnádi beim Autorenwochenende in Stuttgart

Lesung aus "Staatsfeind Kohlhaas" » mehr

100. Vorstellung von "The Stones" im Kolibri Theater Budapest

Ein Stück über zwei Jungs, die Steine von einer Autobahnbrücke werfen und die verheerenden Folgen. » mehr

UA: Schlafen Fische?

Jens Raschkes Debütstück im Werftparktheater Kiel » mehr

Romeo und Julia in Linz

Österreichische Erstaufführung am Theater des Kindes » mehr

Cyber Cyrano

Das neue Stück von István Tasnádi » mehr

Verlagsprogramm Schauspiel/ Musical, Jugend und Kinder 2011/12

Ab sofort sind alle drei Bände unserer Verlagsprogramme Schauspiel/ Musical, Jugend und Kinder 2011/12 verfügbar. » mehr

Platform 11+

PLATFORM 11+ is a collaboration of European theatre companies and associated partners – THEATERSTÜCKVERLAG is one amongst others – funded by the European Union under ‘CULTURE 2007-2013. » mehr

Premieren

Do ◊ 9.2.2012
Hans Otto Theater

Die Schatzinsel
von Robert Louis Stevenson/ Andreas Gruhn
Premiere

Do ◊ 16.2.2012
LB Sachsen-Anhalt

Keine Chance
von Peter Tavanti
Uraufführung

Do ◊ 23.2.2012
Hans Otto Theater

Der Diener und sein Prinz
von Gertrud Pigor
Premiere

Fr ◊ 24.2.2012
Staatstheater Mainz

35 Kilo Hoffnung
von Anna Gavalda/ Petra Wüllenweber
Premiere

Sa ◊ 25.2.2012
schnawwl am NT

Der Ring
von Theo Fransz
Deutschsprachige Erstaufführung

Sa ◊ 25.2.2012
Theater Kiel

Die kalte See (Das Meer)
von Olafur Haukur Símonarson
Premiere

Mi ◊ 29.2.2012
Junges Schauspiel Ensemble

Kalteis
von Andrea Maria Schenkel/ Anna Wenzel
Uraufführung

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Premiere 6.10.2011
Theater Aachen
Mörgens

Schaf

von Sophie Kassies

Ein Schaf liegt mit den anderen Schafen auf der Wiese, schläft, frisst – kurz: tut, was ein Schaf eben so tut, also nicht sehr viel. Eines Tages aber kommt ein Prinz auf die Wiese, der kein Prinz sein will. Er hat Angst, nicht die richtigen Sachen zu beschließen und die Menschen arm und unglücklich zu machen. Darum will er seine Krone verschwinden lassen – als das Schaf ihm verspricht, ihn nicht zu verraten, sagt er: „Schaf, du bist mein Freund.“ Und damit fängt die Geschichte erst so richtig an, denn: Ein Freund braucht einen Namen, damit man ihn rufen kann, wenn man ihn braucht, damit man ihn zwischen den anderen (Schafen) findet. Das Schaf aber hat keinen Namen, es heißt einfach „Schaf“. Wie alle anderen Schafe auch. Jetzt, wo es einen Freund hat, will es „nicht mehr ein Schaf unter Schafen“ sein, sondern „ein spezieller Jemand“. Einer, der einen Namen hat. Schaf zieht also los, einen Namen zu finden – und erlebt allerhand merkwürdige und aufregende Dinge. Am Ende bekommt es eine Schachtel mit einem Namen darin. Die anderen Schafe protestieren: „Wir heißen Schaf. Wir heißen alle Schaf, und das ist gut so.“ Das Schaf fragt sich plötzlich, was es ist, wenn es kein Schaf mehr ist. Und findet heraus, dass das Leben auch lohnt, wenn man nichts Besonderes ist.

Eine sehr schöne Geschichte über ein Schaf, das eine Identität sucht und sich selbst findet, eingebettet in die wunderbaren Kompositionen von Purcell, Händel und Monteverdi.

http://www.theater-aachen.de/index.php?page=detail_event&id_event_date=9179844

Weitere Premieren