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Aktuelles

Betriebsferien

21. August bis 1. September 2017 » mehr

Festivaleinladung

“People Respect Me Now” von Paula Stenström Öhman » mehr

28 Jahre Kohlhaas

Marco Baliani spielt immer noch seinen "Kohlhaas"! » mehr

Auszeichnung für Georg Ringsgwandl

Weltmusikpreis "Ruth" » mehr

Karl Marx - 150 Jahre "Das Kapital"

Erstveröffentlichung 1867 » mehr

Sommertheater

Raus ins Freie! » mehr

Auszeichnung für Andreas Jandl

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Festival AVIGNON OFF 2017

mit Matéï Visniec » mehr

neue Verlagsnachricht online

Sommer, Sonne, Sonnenschein » mehr

“Das kürzere Leben des Klaus Halm”

Romandebüt von Lukas Holliger » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg » mehr

Astrid Lindgren Memorial Award 2017 für Wolf Erlbruch!

+ Tipp: neue Bearbeitung im Verlagsprogramm > "Das Bärenwunder" » mehr

'Nah dran!' Jury hat entschieden

Stipendium für Jens Raschke » mehr

Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Auszeichnung für Mirjam Pressler

Literaturpreis der Landeshauptstadt München » mehr

Premieren

Fr ◊ 25.8.2017
Freie Bühne Wendland

Der Du
von Julia Wolf
Premiere

Sa ◊ 26.8.2017
moks am Theater Bremen

Flo und das Geheimnis der schwarzen Schmetterlinge
von Theo Fransz
Uraufführung

Sa ◊ 2.9.2017
Theater Naumburg

Der Blaue Stuhl
von Claude Boujon/ Julius Jensen
Premiere

Sa ◊ 16.9.2017
theater katerland / bravebühne

Die Zweite Prinzessin
von Gertud Pigor
Schweizer Erstaufführung

Fr ◊ 22.9.2017
Burghofbühne Dinslaken

Die Zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 24.9.2017
Theater Überzwerg

Frühstück mit Wolf
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 24.9.2017
Rheinisches Landestheater

Zwei Monster
von Gertrud Pigor
Premiere

Mo ◊ 25.9.2017
Junges Theater Solothurn

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Schweizer Erstaufführung

Fr ◊ 29.9.2017
Theater Dortmund

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

Fr ◊ 29.9.2017
Kulturschule Leipzig

Die Judenbank
von Reinhold Massag
Premiere

Fr ◊ 29.9.2017
Theater Spielfeld

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Fr ◊ 29.9.2017
Theater 7ieben und 7iebzig

Schlafen Fische?
von Jens Raschke
Premiere

Sa ◊ 30.9.2017
Theater Hagen

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Do ◊ 19.10.2017
Kulturwerk MSH gGmbH

Lust oder Liebe?
von David S. Craig, Robert Morgan
Premiere

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Premiere 19.5.2017
Allgemeine Musikschule
CH-Muttenz

Tannöd

von Andrea Maria Schenkel, Maya Fanke, Doris Happl

"Ein Ort, unendlich öde und einsam, ein paar Tannen, ein Gehöft, sonst nichts. Tannöd, ein vergessener Winkel im Niemandsland, weitab vom nächsten Dorf und den nächsten Nachbarn. Die Danners, seine Bewohner sind eigenbrötlerische, mürrische Menschen, die sich außerhalb der Dorfgemeinschaft eingerichtet haben. Doch dann dringt seit Tagen kein Lebenszeichen mehr von Tannöd ins Dorf, nur der Hund kläfft. Im Heu, im Bett, in der Kammer werden die Leichen der Danners geborgen: der Bauer, seine verhärmte Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd - ermordet mit einer Spitzhacke. Vom Mörder fehlt jede Spur. Nur der Zuschauer nimmt ihn wahr: Ohne seine Identität ausmachen zu können, durchwandert er gemeinsam mit ihm das Stück, sieht ihm bei seinen alltäglichen Verrichtungen zu, beobachtet, wie sich das Verbrechen seinen Weg bahnt, und schaudert vor der Gewöhnlichkeit, die das Leben des Täters vor und nach dem Mord annimmt. Der Mord aber fungiert als Katalysator, um ein viel tieferliegendes, verschüttetes Geheimnis an die Oberfläche zu holen. Die Familiengeschichte der Danners endet nicht nur mit dem tragischen Tod aller ihrer Mitglieder, sondern enthüllt tabuisierte, grausame Ereignisse der Vergangenheit, die von den Dorfbewohnern zwar nicht akzeptiert, aber geduldet worden sind.
Schenkels Entscheidung, das Geschehen in die 50er Jahre zu versetzen, verstärkt die Atmosphäre verdrängter Taten, sie lässt politisch werden, was als private Tragödie hätte abgetan werden können. Blutbad und Familiengschichte rekonstruiert sie mosaikartig aus ineinander verschnittenen Berichten der Dorfbewohner, inneren Monologen und realistischen Betrachtungen der Geschehnisse. Alle kommen zu Wort, auch der Mörder. Die einzelnen Stimmen mischen sich zu einem Chor aus Lebenden und Toten, Schuldigen und Unschuldigen, Tätern und Opfern, wobei ein deutige Zuweisungen im Verlauf der Geschichte immer schwerer fallen. Schenkel zeichnet mit brillanter Sprache präzise die Wirklichkeit nach. Angeekelt und fasziniert zugleich verfolgen wir die Weltabgewandtheit, Bigotterie und blinde Obrigkeitstreue, die die Figuren deformieren, ihre Lebenswege bestimmen - und zwangsläufig ins Unglück führen." (Deutsches Schauspielhaus, Hamburg)
"Fanke und Happl haben den mehrfach preisgekrönten Roman-Bestseller 'Tannöd' von Andrea Maria Schenkel dramatisiert und in einen ungeheuer packenden Bühnenkrimi verwandelt." (Austria Presseagentur, 16.03.08)
"Dramaturgin Doris Happl und Regisseurin Maya Fanke haben das Gute wie Böse jeder Figur in allen Facetten seziert und die Finger auf die wunden Punkte in der scheinbar dörflichen Idylle gelegt." (Tiroler Tageszeitung, 17.03.08)
"Die dichte und mit viel Applaus bedachte Inszenierung machte deutlich: Jenes Ineinandergreifen zwischen Zeugenaussagen, Erinnerungen der Opfer, Täterbeschreibungen, jenes eindringliche und schonungslose Porträt einer bigotten und wenig idyllischen Dorfgemeinschaft ist auch auf der Bühne vermittelbar." (Bayerische Staatszeitung, 20.03.08)

http://amsmuttenz.ch/kultur/veranstaltungen/theaterkurs/

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