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Aktuelles

Schlafen Fische? für mexikanischen Theaterpreis nominiert

In der Inszenierung „¿Duermen los peces?“ des Teatro ReNo » mehr

Norwegische Erstaufführung

„Kva nashornet såg“ („Was das Nashorn sah …“) von Jens Raschke » mehr

150. Todestag von Adalbert Stifter

Die genaue Todesursache bleibt für immer ungeklärt » mehr

Estnische Erstaufführung

„Kas Kalad Magavad?“ („Schlafen Fische?“) von Jens Raschke » mehr

Hallo 2018!

Theaterstückverlag zurück aus der Winterpause » mehr

Preisregen für unsere Übersetzer*innen

Deutsche Jugendliteraturpreise und Primeurs-Übersetzerpreis » mehr

„Schützengraben“ & „Kohlhaas“

Neues und Bekanntes von Marco Baliani » mehr

Welti-Preis für das Drama 2017

Auszeichnung der Stadt Bern an Andri Beyeler » mehr

ARD Online Award

Publikumspreis der ARD Hörspiel­tage 2017 geht an Lukas Holliger » mehr

Niedersächsischer Literaturpreis 2017

Nicolas-Born-Preis für Julia Wolf » mehr

Spielarten NRW

Das Kinder- und Jugendtheaterfestival auch mit unseren Stücken » mehr

„Wir plädieren für das Werk“

Kommentar von Brigitte Korn-Wimmer in der Deutschen Bühne veröffentlicht » mehr

„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg » mehr

Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Premieren

Do ◊ 22.2.2018
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

… und morgen die ganze Welt
von Jürgen Eick
Premiere

Fr ◊ 23.2.2018
Theater Bernburg

Gevatter Tod
von Gebrüder Grimm/ Helga Koren
Premiere

Di ◊ 27.2.2018
Hans Otto Theater

Nadia
von Daniël van Klaveren
Premiere

Mi ◊ 28.2.2018
Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“

Risse in den Wörtern
von Rike Reiniger
Szenische Lesung

Sa ◊ 3.3.2018
Salzachtheater Laufen e.V.

1001 Nacht – eine märchenhafte Nacherzählung
von Olver Wronka
Premiere

Do ◊ 8.3.2018
DAS SANDKORN
THEATER & MEHR

Jeda, der Schneemann
von Mark Wetter / Paul Steinmann
Premiere

Mo ◊ 12.3.2018
Deutsches Bühne Ungarn

Pinocchio
von Carlo Collodi / Peter‑Jakob Kelting / Jürg Schlachter
Ungarische Erst­auf­führung (in deut­scher Sprache)

» alle Premieren
Premiere 14.11.2017
Zentraltheater
München

Tage wie Nächte

von Josef Rödl

"Unsere Welt reicht so weit wie unsere Erinnerungen. In Josef Rödls Stück für einen Schauspieler schlüpft Thomas Meinhardt in verschiedenste Rollen: Eine Frau feiert Geburtstag, ohne zu wissen wie alt sie ist. Ein Sohn stemmt sich gegen das Verschwinden seiner Kindheit. Ein Ehemann schwelgt in Erinnerungen an seine besten Jahre. Ein Vater sieht sich verleugnet und eine Tochter will nur das Beste. Eine ganz normale Familie also.
Figuren verwandeln sich, Orte verschwinden, Zeiten geraten durcheinander. Wir fallen in eine wild irrationale, doch vollkommen logische Lebensgeschichte, die uns daran erinnert, dass jedes Glück des Vergessens einen schmerzlichen Kern enthält.
Dabei wird von einer alles verändernden und verschlingenden Krankheit erzählt, die Thomas Mann im 'Doktor Faustus' so charakterisiert: 'Meint doch das Wort 'Demenz' ursprünglich nichts anderes, als die Abweichung vom eigenen Ich, die Selbstentfremdung.' - eine Definition, die sehr viel weitergehende Fragen aufwirft nach der condition humaine: Was ist der Mensch, was macht ihn wiedererkennbar und handlungsfähig? Was sind die Grundvoraussetzungen von Verstehen und Verständigung? Was geschieht, wenn der Horizont einer Person schrumpft, wann ist sie nicht mehr die, die sie immer gewesen ist? Und wer oder was entscheidet über Identität und Identitätsverlust?
'Tage wie Nächte' ist eine Recherche über die Abgründigkeit und Haltlosigkeit der Existenz, die 'normalerweise' durch Konventionen und Routinen des Redens, sich Verhaltens und Handelns im Leben oder auf dem Theater verdeckt sind." (Eva Sixt, Dramaturgin)

zentraltheater.de/

Weitere Premieren