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Aktuelles

ARD Online Award

Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2017
geht an Lukas Holliger » mehr

„Und morgen?“

Szenische Lesung im Rahmen der ZwischenStücke 2017/18 » mehr

Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017

Jury- und Publikumspreis für Berit Glanz » mehr

Niedersächsischer Literaturpreis 2017

Nicolas-Born-Preis für Julia Wolf » mehr

Spielarten NRW

Das Kinder- und Jugendtheaterfestival auch mit unseren Stücken » mehr

„Umarmungen im Dunkeln“

Neues Stück von Thomas Depryck auf Lesereise in Deutschland » mehr

„Wir plädieren für das Werk“

Kommentar von Brigitte Korn-Wimmer in der Deutschen Bühne veröffentlicht » mehr

Schattenfangen

Wiederaufnahme in Nottingham » mehr

Auszeichnung für Mirjam Pressler

Stadt Landshut verleiht Kulturpreis 2017 » mehr

„Nah dran!“ - Jury hat entschieden

Stipendien für Raschke und Reiniger » mehr

„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg » mehr

Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Premieren

Fr ◊ 24.11.2017
SCHAUBUDE

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 25.11.2017
Schnürschuh Theater

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

Sa ◊ 25.11.2017
Next Liberty

Ginpuin
von Barbara van den Speulhof / Winnie Karnofka
Österreichische Erstaufführung

So ◊ 26.11.2017
Vorarlberger Landestheater

Anton – Das Mäusemusical
von Gertrud Pigor / Thomas Pigor
Premiere

So ◊ 26.11.2017
Kazalište Oberon

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Kroatische Erstaufführung

Sa ◊ 2.12.2017
Theater mini-art

Bruno, der Briefträger
von Jörg Bohn / Paul Steinmann
Deutsche Erstaufführung

Sa ◊ 2.12.2017
Musiktheater im Revier

Moby Dick
von Guus Ponsieon / Tom Sijtsma / Herman Melville
Premiere

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Premiere 14.11.2017
Zentraltheater
München

Tage wie Nächte

von Josef Rödl

"Unsere Welt reicht so weit wie unsere Erinnerungen. In Josef Rödls Stück für einen Schauspieler schlüpft Thomas Meinhardt in verschiedenste Rollen: Eine Frau feiert Geburtstag, ohne zu wissen wie alt sie ist. Ein Sohn stemmt sich gegen das Verschwinden seiner Kindheit. Ein Ehemann schwelgt in Erinnerungen an seine besten Jahre. Ein Vater sieht sich verleugnet und eine Tochter will nur das Beste. Eine ganz normale Familie also.
Figuren verwandeln sich, Orte verschwinden, Zeiten geraten durcheinander. Wir fallen in eine wild irrationale, doch vollkommen logische Lebensgeschichte, die uns daran erinnert, dass jedes Glück des Vergessens einen schmerzlichen Kern enthält.
Dabei wird von einer alles verändernden und verschlingenden Krankheit erzählt, die Thomas Mann im 'Doktor Faustus' so charakterisiert: 'Meint doch das Wort 'Demenz' ursprünglich nichts anderes, als die Abweichung vom eigenen Ich, die Selbstentfremdung.' - eine Definition, die sehr viel weitergehende Fragen aufwirft nach der condition humaine: Was ist der Mensch, was macht ihn wiedererkennbar und handlungsfähig? Was sind die Grundvoraussetzungen von Verstehen und Verständigung? Was geschieht, wenn der Horizont einer Person schrumpft, wann ist sie nicht mehr die, die sie immer gewesen ist? Und wer oder was entscheidet über Identität und Identitätsverlust?
'Tage wie Nächte' ist eine Recherche über die Abgründigkeit und Haltlosigkeit der Existenz, die 'normalerweise' durch Konventionen und Routinen des Redens, sich Verhaltens und Handelns im Leben oder auf dem Theater verdeckt sind." (Eva Sixt, Dramaturgin)

zentraltheater.de/

Weitere Premieren