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Aktuelles

Zeal Theatre wird 30!

Australisches Theater tourt seit 1989 » mehr

Jubiläum für Kohlhaas

Autor Marco Baliani immer noch auf Tour » mehr

Der Reigen

Schnitzlers Skandalstück in einer Musical-Adaption von Dean Wilmington » mehr

Risse in den Wörtern

Ein „kritisches aber sehr einfühlsames Stück“ regt zu Diskussionen an » mehr

Wir trauern um Mirjam Pressler

Die Autorin und Übersetzerin starb im Alter von 78 Jahren » mehr

Ehrungen für Mirjam Pressler

Die Autorin und Übersetzerin erhielt im vergangenen Monat zwei bedeutende Auszeichnungen » mehr

Frohes neues Jahr 2019!

Wichtige Ereignisse der kommenden zwölf Monate » mehr

Unsere Stücke als Bücher

Eine Auswahl neuer Publikationen » mehr

Nestroy – Der Wiener Theaterpreis 2018

Auszeichnung & Nominierungen für Wüllenwebers DIE WEISSE ROSE » mehr

Oper für alle!

Bei uns gibt es Musiktheater für jede Altersklasse » mehr

Auszeichnung für tim – Theater ist mehr

Publikumspreis für NAME: SOPHIE SCHOLL » mehr

DIE VERLORENEN KÖRPER

Uraufführung des Stücks von José Manuel Mora am Teatro Español » mehr

Premieren

Do ◊ 21.2.2019
TheaterJugendClub Theater Rudolstadt

Heute ist ein guter Tag
von Ann-Christin Focke
Premiere

Fr ◊ 1.3.2019
Regionentheater aus dem schwarzen Wald

… und morgen die ganze Welt
von Jürgen Eick
Premiere

Mi ◊ 6.3.2019
Teatro Español

Moje holka, moje holka
von Amaranta Osorio/ Itziar Pascual
Uraufführung

Sa ◊ 9.3.2019
Theater der jungen Welt

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

So ◊ 10.3.2019
JUST – Junges Staatsschauspiel

35 Kilo Hoffnung
von Petra Wüllenweber
Premiere

Do ◊ 14.3.2019
Theater an der Rott / Junge Hunde

Wer nicht träumt, ist selbst ein Traum
von Jens Raschke
Uraufführung

» alle Premieren
Uraufführung 6.3.2019
Teatro Español
ES-Madrid

Moje holka, moje holka

von Amaranta Osorio/ Itziar Pascual

Das Stück montiert Vergangenheit und Gegenwart. Es thematisiert die Schicksale einer jungen und einer alten Frau, die sich im Laufe der Handlung annähern und dann in einer gemeinsamen Geschichte aufgehen. Zunächst ahnt man aber nicht, was die beiden verbindet.
Mit eindrücklicher Sprache und berührender Leichtigkeit gelingt es den Autorinnen, die Gräuel der NS-Zeit zu schildern. Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart handelt der Text einerseits von vererbten Traumata und der Schoah, andererseits von der Stärke der Frauen, von Hoffnung und Licht. Die alte Frau, ohne deren Handeln es die junge Frau gar nicht gäbe, hat als Internierte in Theresienstadt die Monotonie, das hungrige Dahindösen an Leib und Seele überstanden, wurde mal Zeugin, mal Opfer von Nötigungen oder physischen Quälereien und hat sich erfolgreich dagegen gewehrt, „in Transport zu kommen“, so die Chronistenformel.
Die junge Frau der Gegenwart fragt sich: „An welcher Stelle meines Gedächtnisses, / meiner Vergangenheit, / meiner persönlichen Geschichte / habe ich gelernt, die Dinge zu schlucken? / Wann habe ich mich damit abgefunden, / dass es unsere Rolle ist, kompetent zu sein ohne zu leuchten?“!
MOJE HOLKA, MOJE HOLKA ist inspiriert vom Leben der jüdisch-tschechischen Schauspielerin Vlasta Schönová (später Nava Shan), die nach ihrer Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt lebensbejahende und überlebensnotwendige Theaterarbeit mit den dort internierten Kindern leistete. Damit hatte sie, selbst an der Schwelle der Vernichtung, dazu beigetragen, keine Endzeitgefühle oder -gedanken aufkommen zu lassen, sondern Zuversicht zu verbreiten.
„MOJE HOLKA, MOJE HOLKA ist wirklich ein besonderes Stück. Es geht darin um die transgenerationale Weitergabe von Traumata, ein Thema, das derzeit viele beschäftigt. Und ich finde, den beiden Autorinnen gelingt es auf verblüffende Weise, das greifbar zu machen. Trotz der Schwere des Themas hat das Stück etwas Leichtes, Duftiges, und mich hat seine knapp gehaltene, poetische Sprache sehr fasziniert. Es hat mir große Freude gemacht, das zu übersetzen.“ (Stefanie Gerhold)

www.teatroespanol.es/mi-nina-nina-mia-3d

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