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Aktuelles

Betriebsferien 2019

Wir machen Pause von 10. bis 25. August » mehr

150. Todestag

Alexandre Dumas verstarb am 5. Dezember 1870 » mehr

Auszeichnung für Andri Beyeler

SPRING DOCH mit dem CONTEMPO-Preis 2019 geehrt » mehr

Wolfgang Sréter in Prag

Debütroman „Milenas Erben“ im Literaturhaus vorgestellt » mehr

Lost and Found in Tbilissi

Rike Reiniger auf Lesereise durch Georgien » mehr

Eva Kleinitz gestorben

Die Intendantin der Opéra national du Rhin war erst 47 Jahre alt » mehr

Alles Gute, Jürgen!

Unser Autor Jürgen Flügge wird heute 75 Jahre alt » mehr

Nah dran! 2019

Zwei unserer Autor*innen dürfen Projekt mit deutschen Theatern verwirklichen » mehr

Mensch im Mittelpunkt

Für ein Theater der nicht-linearen Biographien » mehr

200 Jahre Stadtmusikanten

Das Märchen erschien erstmals 1819 » mehr

Stücke für Textdurchdringer

Neue Verlagsnachricht für Schauspiel verfügbar » mehr

Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

Premieren

Fr ◊ 30.8.2019
Theatergruppe Schötz

Romeo und Julia
von William Shakespeare/ Magrit Bischof/ Werner Bodinek/ Ueli Blum
Premiere

So ◊ 1.9.2019
Theater der Altmark

Zwei Monster
von Gertrud Pigor
Premiere

Sa ◊ 21.9.2019
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Do ◊ 26.9.2019
Theater Eisleben

Pfefferminztee auf dem Dach
von Berenika Szymanski
Uraufführung

Sa ◊ 12.10.2019
Staatstheater Mainz

Warum erst jetzt
von Liv Heløe
Lesung (in Auszügen)

Fr ◊ 25.10.2019
Theater Metronom

Die Unsterblichen
von Rike Reiniger/ Max Reiniger
Uraufführung

Do ◊ 31.10.2019
Theater Kanton Bern

Am Horizont
von Petra Wüllenweber
Schweizer Erstaufführung

» alle Premieren
Premiere 5.4.2019
Freies Hochrhein Schauspiel
Schlosskeller, Tiengen

Tannöd

von Andrea Maria Schenkel/ Maya Fanke/ Doris Happl

„Eine surreale Szenerie für ein abscheulich reales Verbrechen. In beinaher Vollbesetzung mit 18 Schauspielerinnen und Schauspielern haben wir vom Hochrhein Ensemble uns diesem großen Drama verschrieben. Wir erzählen die dramaturgisierte Geschichte eines sechsfachen Mordes auf dem Einsiedlerhof Tannöd Mitte der 1950er Jahre. In kurzen Sequenzen werden die Perspektiven der Opfer, der ortsansässigen Handwerker und Bauersleute, aber auch der kirchlichen und weltlichen Obrigkeit miteinander verknüpft. Durch kurze Erzählpassagen und originale Zeugenaussagen fügt sich nach und nach ein Gesamtbild mit dichter Atmosphäre: Eine Bauernfamilie, beherrscht von einem tyrannischen Vater, der Frau und Kinder missbraucht. Ein menschenverachtendes Beziehungsgeflecht, in das alles und jeder mit hineingezogen wird – solange, bis die ‚wilde Jagd‘ über den Hof der Familie Danner herfällt und alle erschlägt: Alte, Frauen, Kinder, das Baby. Vom Wahn verschont werden nur die Tiere. Über Tage nach dem Mord werden sie gefüttert und getränkt, die Kühe sogar gemolken.


Wer macht so etwas?

Von hier kann das keiner sein!


Der Zuschauer ist dabei Detektiv, ein stummer Beobachter. Hinterfragen Sie die Spuren, beobachten Sie alle Verdächtigen, folgen Sie den Zeugenaussagen und Indizien. Die surreale Szenerie, die zur Linken aus dem Inneren einer kleinen Dorfkirche und zur Rechten aus dem Tatort, der Scheune des Tannöd Hofes besteht, wird begleitet von Musik und sphärischen Gebeten. Doch die bigotte Scheinheiligkeit bröckelt schnell und keiner, so scheint es, hat eine reine Weste.“

(Freies Hochrhein Schauspiel)

www.hochrhein-schauspiel.de/?page_id=2043

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