Joke van Leeuwen erhält dotierten Preis » mehr
ASSITEJ-Preis 2013 für Roberto FrabettiAm 25. April 2013 wurde in Berlin der diesjährige ASSITEJ-Preis verliehen. » mehr
Lukas Holliger gewinnt Publikumspreis und Preis der JugendjuryStück auf! und Hörspiel im SRF2 » mehr
Fest für GerdZum Tod von Gerd Imbsweiler » mehr
Kaas & Kappes Preis 2013 für "4YourEyesOnly" von Esther Rölz15. Niederländisch-deutscher Kinder- und Jugenddramatikerpreis in Duisburg 2013 » mehr
1913 - 2013ein Jahrhundert im Rückblick » mehr
Grimm-Jahr 2013
'Lasst die Kinder friedlich schlafen, lasst süß sie träumen ein besseres Morgen, Papa und Mama werden dafür sorgen', beginnt ein sanfter Chor die wohlbekannte Geschichte von Hänsel und Gretel.
Am 24. November 2012 feierte "Hans & Gretchen" von
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200. Geburtstag » mehr
Platform 11+PLATFORM 11+ was a collaboration of European theatre companies and associated partners – THEATERSTÜCKVERLAG was one amongst others – funded by the European Union under ‘CULTURE 2007-2013. » mehr
Mo ◊ 20.5.2013
Burgfestspiele Bad Vilbel
Das Dschungelbuch
von Wolfgang Windisch/ Dieter Enderlein/ Peter Rein/ Angela Büchner (mit neuer Musik)
Premiere
Fr ◊ 24.5.2013
Theaterhaus Ensemble
In einer Winternacht
von Charles Way
Voraufführung
Fr ◊ 24.5.2013
Theater Kohlenpott
Du, Du & Ich
von Theo Fransz
Premiere
Fr ◊ 24.5.2013
Landesbühne Sachsen-Anhalt
Pinocchio
von Carlo Collodi, Peter-Jakob Kelting, Jürg Schlachter
Premiere
Sa ◊ 25.5.2013
Bühnen der Stadt Gera
Medea
von Theo Fransz
Deutsche Erstaufführung
Sa ◊ 1.6.2013
Cammerspiele Leipzig e.V.
kick & rush
von Andri Beyeler
Premiere
So ◊ 16.6.2013
Schlossfestspiele Ettlingen
Mein Parzival
von Paul Steinmann, Karin Eppler
Premiere
So ◊ 16.6.2013
Schlossfestspiele Heidelberg
Cinderella
von Charles Way
Premiere
Sa ◊ 22.6.2013
Theater Heilbronn
Gegen den Fortschritt
von Esteve Soler
Premiere
Di ◊ 3.9.2013
Pfalztheater
Zigeuner-Boxer
von Rike Reiniger
Premiere
So ◊ 15.9.2013
Theater im Werftpark
Ein König zu viel (Auftragsarbeit)
von Gertrud Pigor
Uraufführung
Karl und Helena sind ein Paar, im Studium haben sie sich kennen gelernt. Heute kehren sie in Karls alte Schule zurück. Denn damit die beiden eine Zukunft haben können, muss Karl sich seiner Vergangenheit stellen, die ihn seit fünf Jahren gefangen hält. Während seiner Schulzeit ist Karl eher ein Einzelgänger. Er muss mit seinen Eltern oft umziehen, kennt diesen ewigen Eingewöhnungsprozess schon und distanziert sich deshalb lieber gleich davon. So richtig befreundet er sich nur mit Johann, der sich selber Mut nennt, eine Kurzform von Mutierter. Ein Außenseiter, nicht sehr beliebt, ziemlich seltsam, anders irgendwie. Sie schließen sich zusammen, bilden eine Front gegen die Anderen und versinken immer stärker in ihrer eigenen Welt. Diese wird stetig mehr bestimmt von gewalttätigen PC-Spielen. Bis zu dem Tag der Entscheidung, die alles ändern wird: Sie schmieden einen Plan. Sie werden all denen, die ihnen das Leben zur Hölle machten, das Leben nehmen, sie töten: ein Attentat in der Schule. Die Waffen sind da, der Raumplan steht, die Reihenfolge ihres Amoklaufs ist festgelegt. Doch zum verabredeten Zeitpunkt erscheint Karl nicht, er kneift. Und Mut? Der tötet zwar niemand anderen, richtet die Waffe aber gegen sich selbst. Karl ist nicht dabei. „Ich bin dann mal weg“, steht als Abschiedsbotschaft für die Welt auf Muts Homepage. Fünf Jahre später ist Karl immer noch geplagt von Selbstvorwürfen, weil er nicht da war, als Mut ihn brauchte. Muts Eltern konnten den Verlust ihres Sohnes nie verstehen. Er schien doch so normal. Ganz plötzlich, so sagten sie, war er aus der Welt gefallen.
Michael Müller schafft es, mit gekonnten Sprüngen zwischen Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit eine Geschichte aufzubauen, die sich differenziert mit der aktuellen Thematik um brutale Videospiele, Bedrohung durch soziale Ausgrenzung und daraus resultierende Gewalttaten auseinander setzt. Bis zum Schluss lässt er die Charaktere wachsen, gibt ihnen Raum, damit die Figuren verstanden werden können, bevor sich die dramatische Spannung löst.