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Aktuelles

Ehrungen für Mirjam Pressler

Die Autorin und Übersetzerin erhielt im vergangenen Monat zwei bedeutende Auszeichnungen » mehr

Frohes neues Jahr 2019!

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Oper für alle!

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DIE VERLORENEN KÖRPER

Uraufführung des Stücks von José Manuel Mora am Teatro Español » mehr

Neue Stücke (von neuen Autor*innen) II

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Neue Stücke (von neuen Autor*innen)

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Das letzte Breitmaulnashorn

Vor einem halben Jahr verstarb Bulle Sudan » mehr

Premieren

Fr ◊ 25.1.2019
Neue Bühne Bruck

Die Geschichte von den Pandabären
von Matéï Visniec
Premiere

Sa ◊ 2.2.2019
Junges Theater Münster

Co-Starring
von Theo Fransz
Premiere

Do ◊ 7.2.2019
Freie Produktion Suzanne Emond

Der Reservist
von Thomas Depryck
Premiere

Fr ◊ 8.2.2019
Theater Lüneburg

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Junges Theater Heidelberg

Moby Dick
von Herman Melville/ Erik Schäffler u.a.
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Theater Konstanz

King A
von Inèz Derksen
Premiere

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Österreichische Erstaufführung
Jens Raschke  Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
Innsbruck

Wochenendausflüge an den Höllenrand

„Das Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald zierte der zynische Spruch ‘Jedem das Seine‘. Und unweit dieses Tores ließ Lagerkommandant Karl Koch im Frühjahr 1938 mit dem erklärten Ziel, SS-Angehörigen und deren Familien ‘in ihrer Freizeit Zerstreuung und Unterhaltung zu bieten‘, einen Zoo anlegen. Beliebt war der kleine Tiergarten – er beherbergte einige Bären, Affen und kurzzeitig wohl auch ein Rhinozeros – freilich auch bei den Bewohnern der keine zehn Kilometer von Buchenwald entfernten Stadt Weimar. Letztlich handelt Jens Raschkes 2014 mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnetes Stück ‘Was das Nashorn sah, als es auf die anderer Seite des Zauns schaute‘ davon: von Wochenendausflügen an den Rand der Hölle – und dem Umstand, dass die Wochenendausflügler das mörderische Treiben jenseits des Stacheldrahts offensichtlich kaum zur Kenntnis nahmen.
Gebrochen und dramaturgisch zugespitzt wird Raschkes unaufdringlich vielschichtiger Text, der am Dienstag in einer eindrücklichen Inszenierung von Verena Schopper im ‘K2‘ in den Kammerspielen zur Österreichische Erstaufführung kam, dadurch, dass es hier die Zoobewohner sind, die das Spannungsfeld von bewusstem Wegsehen und gefährlichem Hinsehen verhandeln. [...]
Mitreißend gespielt, klug auf engstem Raum in Szene gesetzt (Bühne und Kostüm: Iris Jäger): ‘Was das Nashorn sah‘ ist großartiges Jugendtheater (ab 10 Jahren), das die unverzichtbare Auseinandersetzung mit einem historisch gewichtigem Thema nicht scheut, ohne sich dabei in pathetischer Betroffenheit oder wohlfeiler Belehrung zu verlieren – eine vorbehaltlose Empfehlung.“

Tiroler Tageszeitung 06.05.2015

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