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Der Faust 2019

Nis Søgaards Inszenierung von ICH BIN KAIN für Deutschen Theaterpreis nominiert » mehr

Deutscher Musical Theater Preis 2019

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Neue Stücke für 2019/20

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Wolfgang Sréter in Prag

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Eva Kleinitz gestorben

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Nah dran! 2019

Zwei unserer Autor*innen dürfen Projekt mit deutschen Theatern verwirklichen » mehr

Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

Premieren

Sa ◊ 21.9.2019
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Do ◊ 26.9.2019
Theater Eisleben

Pfefferminztee auf dem Dach
von Berenika Szymanski
Uraufführung

Do ◊ 26.9.2019
Theater Dortmund

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Premiere

Sa ◊ 12.10.2019
Staatstheater Mainz

Warum erst jetzt
von Liv Heløe
Lesung (in Auszügen)

Fr ◊ 25.10.2019
Theater Metronom

Die Unsterblichen
von Rike Reiniger/ Max Reiniger
Uraufführung

Do ◊ 31.10.2019
Theater Kanton Bern

Am Horizont
von Petra Wüllenweber
Schweizer Erstaufführung

Mi ◊ 6.11.2019
Origin Theatre

Rishi
von Kees Roorda
US-Erstaufführung

Sa ◊ 9.11.2019
Palms

Platz für den König
von Peter Rinderknecht/ Stephan Lichtensteiger
US-Erstaufführung

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Premiere
Jens Raschke  Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
Düsseldorf

Schwere Kost für junge Besucher

„Mit Quieken und Quaken, Rennen und Raufen – so beginnt das zunächst ausgelassene Treiben der Tiere. Papa Pavian – der Platzhirsch im Buchenwald-Zoo, Murmeltiermädchen, Frau und Herr Mufflon und allerlei Fabelwesen und Tierkinder. Ausstatterin Kirsten Dephoff baute einen Kleiderturm auf die Bühne, auf dem die Tiere rauf- und runterpurzeln, sich in bunte Hosen, Röcke und Mäntel eingraben oder obendrauf thronen. Von Anfang an trennen bedrohlich hohe Maschendrahtzäune die heitere Tierwelt von knochigen Häftlingen in schwarz-weiß-gestreiften KZ-Anzügen, im Lagerjargon ‘Zebrakleidung’ genannt.
So unbeschwert und temporeich das Leben im Buchenwalder Tierpark anfangs abläuft, so ernüchternd und später auch bedrückend ist die Fortsetzung. Denn der Neuankömmling, die Bärin, stellt unbequeme Fragen, weiß nicht so recht, was sie von den ‘Gestiefelten‘ (KZ-Aufseher, die im zackig stampfenden Rhythmus am Zaun vorbei marschieren) und den knochigen ‘Gestreiften‘ (ausgemergelten KZ-Häftlingen) halten soll. [...]

Manche Szenen, in denen die Gestiefelten mit weißen Masken bedrohlich paradieren, in denen die Tiere und Menschen tanzen oder Bärin und Papa Pavian den Ton angeben, kommen überzeugend über die Rampe.“ (Max Kirschner)

Westdeutsche Zeitung 15.09.2015

Weitere Pressestimmen