Zum wiederholten Male war der rumänische Autor Matei Visniec mit mehreren seiner Stücke beim d'Avignon Off vertreten. Auf dem französischen Festival lief unter anderem eine Produktion von DIE TASCHEN VOLL BROT, das bei uns im Programm zu finden ist. » mehr
Platform 11+Platform11+ – künstlerische Entdeckungen in europäischen Schulhöfen – ist ein von der EU gefördertes Mehrjahresprojekt. 13 Theatergruppen aus 12 europäischen Ländern werden bis 2013 unter künstlerischer Leitung von Dirk Neldner zusammenarbeiten. Der Theaterstückverlag ist einer der associated partner. » mehr
Empfehlungen zum Kleist-Jahr 2011Am 21.11.2011 jährt sich der Todestag Heinrich von Kleists zum 200. Mal. Aus diesem Anlass findet im kommenden Jahr auf Initiative des Bundes, der Länder Brandenburg sowie Berlin und der Stadt Frankfurt (Oder) ein Gedenkjahr zu ehren des Dichters statt. Basierend auf einem seiner bekanntesten Werke - Kohlhaas - möchten wir an dieser Stelle zwei Stücke aus unserem Programm näher vorstellen. » mehr
Wanderlustig ...... begeben sich das Junge Ensemble Stuttgart und das Teatro La Baracca aus Bologna auf eine gemeinsame Reise. Die Koffer sind gepackt, um bei gegenseitigen Besuchen dem künstlerischen Austausch zu frönen und neue Theaterprojekte auf die weit gewanderten Beine zu stellen. Der Theaterstückverlag steht der internationalen Kooperation beratend zur Seite. » mehr
Fr ◊ 17.9.2010
Landestheater Detmold
Moby Dick
von Melville, Schäffler & Ensemble
Premiere
Sa ◊ 18.9.2010
Junges Schauspielhaus Zürich
Weit ist der Weg
von Charles Way
Premiere
So ◊ 26.9.2010
Theater Kiel
Gute Nacht, mein Bär
von Alma Jongerius
Premiere
So ◊ 26.9.2010
Rheinisches Landestheater Neuss
Die zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere
Fr ◊ 1.10.2010
Schlosstheater Celle
Federspiel
von Esther Rölz
Premiere
Sa ◊ 2.10.2010
Theater Junge Generation Dresden
Schaf
von Sophie Kassies
Premiere
In poetischer Sprache erzählt die niederländische Autorin Pamela Koevoets das Märchen vom Aschenputtel ganz zeitgemäß. In deutscher Erstaufführung gab Jule Kracht dem Stück im Mannheimer Kinder- und Jugendtheater Schnawwl viel dramatische Action.
In ihrer vierten Regiearbeit profiliert sich die Regisseurin als Vollbluttheaterfrau. Den Bildern, die durch die Poesie des Erzählens im Kopf des Zuschauers entstehen, verhilft sie optisch und akustisch auf die Sprünge. Sie gibt damit dem Theater, was das Theater ist: eine bildmächtige, humorvolle, packende Geschichte. In einem Bretterbau, der die Bühne bedeutet, spielt ihr Märchen Daseinsleid und Traumverwirklichung mit den Mitteln des Theaters. […]
Es ist ein kleines Meisterstück an Darstellungs- und Regiekunst und in seiner übermütig verzerrenden Abstrahierung auch eine Interpretation. Wahrhaftig sind in dem Stück nur Aschenputtel, der Prinz und der Vater, solange er noch sein Gesicht zeigt. Die anderen sind Figuren eines Spiels, überzogen, lächerlich. […]
Die Autorin beschreibt symbolträchtige Landschaftsbilder mit rieselndem Schnee, schimmerndem Mondlicht, mit Vogelgezwitscher und Krähengekrächze – Jule Kracht bringt dies alles auf die Bühne. […] Die Inszenierung sprüht von Einfällen hintergründiger Naivität, deren Komik unwiderstehlich ist. Dieses Märchen für Fortgeschrittene bezaubert mit Kraft, Humor und Nachdenklichkeit.
Heike Marx
Die Rheinpfalz 09.06.2010
http://www.schnawwl.de/unsere_stuecke/stueck_details.php?SID=584