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Aktuelles

Der Faust 2019

Nis Søgaards Inszenierung von ICH BIN KAIN für Deutschen Theaterpreis nominiert » mehr

Wildwechsel Festival 2019

„Regarding the Bird“ erhält den Preis der Jugendjury » mehr

Handelt endlich – damit wir eine Zukunft haben!

Unsere Verlagsnachricht Junges Theater mit den Neuerscheinungen 19/20 » mehr

Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2019

Auszeichnung für Sonja Finck » mehr

Vor-/Gegen-/Andersdenker

Unsere Verlagsnachricht Schauspiel mit den Neuerscheinungen 2019/20 » mehr

Deutscher Musical Theater Preis 2019

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Neue Stücke für 2019/20

Zurück aus der Sommerpause präsentieren wir unsere neusten Werke » mehr

150. Todestag

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Pixeltänzer

Berit Glanz veröffentlicht ihren „Debütroman mit starken Ideen“ (Spiegel Online) » mehr

Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

Premieren

So ◊ 24.11.2019
Theater der Stadt Aalen

Zwei Tauben für Aschenputtel
von Catharina Fillers/ Stefanie Schnitzler
Premiere

Di ◊ 26.11.2019
DNT Weimar

Petty Einweg
von Jens Raschke
Uraufführung

Do ◊ 28.11.2019
Schauspielbühnen in Suttgart

Zwei Tauben für Aschenputtel
von Catharina Fillers/ Stefanie Schnitzler
Premiere

Do ◊ 28.11.2019
Hof-Theater Tromm

Der fabelhafte Kröterich
von Peter Hoffmann/ Kenneth Grahame
Uraufführung

Sa ◊ 30.11.2019
La Grenouille – Theater­zentrum junges Publikum

Sternenstaub
von Charles Way
Uraufführung

Sa ◊ 30.11.2019
Theater Altenburg Gera

Ox & Esel
von Norbert Ebel
Premiere

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Premiere
Jutta Schubert  Die Weiße Rose
Bamberg

Von Widerstand und Barbarei

„Eine kluge Inszenierung macht aus Jutta Schuberts ‘Weißer Rose‘ im Studio des Bamberger [E.T.A. Hoffmann-]Theaters ein erschütterndes Historiendrama. [...] Bei aller minutiösen Recherche, aller Treue zu den historischen Fakten werden diese nicht bleiern und schulbuchhaft referiert, sondern erschließen sich unaufdringlich, wie nebenbei, auch wenn die Kostüme der Zeit entsprechen. Ein kluger Schachzug der Regie (Heidemarie Gohde) ist es zum Beispiel, mit projizierten Übertiteln Zeit und Ort des Geschehens zu fixieren. Der Szenenwechsel auf der quergestellten Bühne geschieht rasch, wie Snapshots schillern Episoden aus dem Leben der jungen Leute auf. [...]

Wir verfolgen den Weg der Gruppe von ihrem Nukleus Hans und Sophie Scholl 1938 bis zur Verhaftung und Ermordung der Widerstandskämpfer 1943, ohne dass die Inszenierung je in Pathos abrutscht. Denn die Figuren sind keine heroisierend gezeigten Charaktermasken, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, junge Erwachsene mit brillantem Intellekt, die dennoch umtreibt, was Menschen in dem Alter halt umtreibt: Liebeshändel, die Suche nach dem richtigen Beruf, dem Platz im Leben. [...]

Keine Minute langweilig ist dieses gut zweistündige Studiostück, das durchaus auch auf die große Bühne gepasst hätte. [...] Klugerweise werden uns Verhör- oder gar Hinrichtungsszenen erspart; die Inszenierung konzentriert sich ganz auf die Gruppe. Dennoch ist man erschüttert und fast zu Tränen gerührt, wenn zum Schluss die Widerständler in einer Reihe stehen und aus dem Off die Urteile einer barbarischen Justiz verkündet werden. Lang anhaltender Applaus belohnte ein starkes Ensemble und eine hochintelligente Regie.“ (Rudolf Görtler)

www.inFranken.de 16.03.2014

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