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Sa ◊ 26.5.2012
Staatstheater Oldenburg
Verschwunden
von Charles Way
Premiere
Sa ◊ 9.6.2012
schnawwl am NT
Mariken
von Peter van Gestel, Berthe Spoelstra, Inèz Derksen
Deutschsprachige Erstaufführung
Mi ◊ 13.6.2012
theaterverein guerilla gorillas
Zigeuner-Boxer
von Rike Reiniger
Österreichische Erstaufführung
Fr ◊ 15.6.2012
Figurentheater Chemnitz
Ikarus & Co
von Paul Steinmann
Premiere
Sa ◊ 16.6.2012
Theater Plauen-Zwickau, Puppentheater
Moby Dick
von Melville, Schäffler & Ensemble
Premiere
Sa ◊ 30.6.2012
Projekt Parktheater
Die zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere
Sa ◊ 30.6.2012
Traumspieltheater
Die zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere
Sa ◊ 7.7.2012
Landestheater Coburg
Cyrano
von Edmond Rostand, Jo Roets, Greet Vissers
Premiere
Sa ◊ 14.7.2012
Schlossfestspiele Ettlingen
Um Himmels willen, Ikarus!
von Benedikt Neustein, Claus Overkamp, Christian Schidlowsky
Premiere
Sa ◊ 14.7.2012
Theater MOKRIT in Zusammenarbeit mit der LKV (Lungauer Kulturvereinigung)
Tannöd
von Andrea Maria Schenkel, Maya Fanke, Doris Happl
Premiere
Mi ◊ 8.8.2012
Freie Theaterproduktion Czermak/ Stuckenberg
Aschenputtel
von Pamela Koevoets
Premiere
Die erste Liebe, der erste Kuss, die erste Zigarette, die erste Trennung? Aber sicher erinnert sich Nils Brück. ’Wie wir uns wohl alle an die ersten Male erinnern.’ Der Sommer im Schwimmbad mit seinen eigenen Gerüchen ist auch so eine Jugenderinnerung.
Über die aufregenden Tage der ersten Liebe im Freibad hat der Schweizer Dramaturg und Theaterautor Andri Beyerler ein Stück geschrieben, 2004 wurde ’The killer in me ist the killer in you my love’ mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet.
Für die Kammerspiele Heilbronn inszeniert Nils Brück nun diesen sympathischen Blick auf das Gefühlschaos von fünf Jugendlichen, wobei die Sache mit dem Killer nicht wörtlich zu nehmen ist.
Der Stücktitel ist einer Liedzeile der Smashing Pumpkins entlehnt, einer Alternativ-Rock-Band aus Chicago. [...] Eine Art Milieustudie. Ihre Arbeitsthese: Fünf Erwachsene erinnern sich an die Narben von früher. Die Situation damals: Gerber ist in Hanna verschossen und schmettert beim Tischtennis, wenn sie zuschaut. Auch Surbeck mag Hanna, gibt es aber nicht zu, lieber schwimmt er Bahn um Bahn. Gerbers kleiner Bruder muss den Großen Zigaretten besorgen und findet Mädchen langweilig, außer Lena. Die zieht ihr T-Shirt nicht aus, weil sie sich zu dick findet, während die anderen meinen, dass die ganz schön dünn geworden ist.
Jahre später blicken die Fünf zurück, reflektieren erstes Begehren, männliches und weibliches Imponiergehabe, ihre Sprach- und Hilflosigkeit. Autor Beyerler, der das Stück in Swyzerdütsch geschrieben hat, verschränkt Dialoge und Monologe.
’Als ich den Stoff zum ersten Mal gelesen habe’, sagt Nils Brück, ’fiel mir die Sprache auf. Keine Ficki-Fotzi-Sprache wie oft bei Jugendstücken, sondern eine rhythmische, poetische, artifizielle, ja fast monotone Sprache.’ In Heilbronn arbeiten sie mit der deutschen Übersetzung, aber auch die hat ihren Singsang. Dahinter lauert eine Aufgabe, an der ich Lust hatte, mir die Zähne auszubeißen.’ An die Narben von früher zu erinnern und theatralisch umzusetzen, ohne ins Klischee zu fallen, das ist für den Schauspieler-Regisseur die Herausforderung. Dabei darf geschmunzelt werden, geht es doch um Dinge, die wir kennen. Humor und Nostalgie schwingen mit – und das Flirren damals im Schwimmbad.“ Claudia Ihlefeld
Heilbronner Stimme 03.03.2011
http://www.theater-heilbronn.de/12.html?&user_spielplan_pi1[type]=SINGLE&user_spielplan_pi1[uid]=366