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Nah dran! 2019

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Mensch im Mittelpunkt

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200 Jahre Stadtmusikanten

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21. Nieder­ländisch-Deutscher KJ-Dramatiker­preis

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Der Reigen

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Premieren

So ◊ 2.6.2019
tjg dresden

Ginpuin
von Barbara van den Speulhof/ Winnie Karnofka
Premiere

Fr ◊ 21.6.2019
TiG Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Premiere

So ◊ 23.6.2019
Junges Theater Regensburg

Das verrückte Wohnzimmer
von Vincent Lagasse
Premiere

Fr ◊ 5.7.2019
LT Oberpfalz

Die weiße Rose
von Jutta Schubert
Premiere

Di ◊ 9.7.2019
Theater Rudolstadt

Die Kartoffelsuppe
von Marcel Cremer/ Helga Schaus
Premiere

Di ◊ 23.7.2019
Dehnberger Hof Theater

Pinocchio
von Carlo Collodi/ Peter‑Jakob Kelting/ Jürg Schlachter
Premiere

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Premiere
Andri Beyeler  the killer in me is the killer in you my love
Theater Heilbronn, Kammerspiele

Sommer im Schwimmbad

Die erste Liebe, der erste Kuss, die erste Zigarette, die erste Trennung? Aber sicher erinnert sich Nils Brück. ’Wie wir uns wohl alle an die ersten Male erinnern.’ Der Sommer im Schwimmbad mit seinen eigenen Gerüchen ist auch so eine Jugenderinnerung.
Über die aufregenden Tage der ersten Liebe im Freibad hat der Schweizer Dramaturg und Theaterautor Andri Beyerler ein Stück geschrieben, 2004 wurde ’The killer in me ist the killer in you my love’ mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Für die Kammerspiele Heilbronn inszeniert Nils Brück nun diesen sympathischen Blick auf das Gefühlschaos von fünf Jugendlichen, wobei die Sache mit dem Killer nicht wörtlich zu nehmen ist.
Der Stücktitel ist einer Liedzeile der Smashing Pumpkins entlehnt, einer Alternativ-Rock-Band aus Chicago. [...] Eine Art Milieustudie. Ihre Arbeitsthese: Fünf Erwachsene erinnern sich an die Narben von früher. Die Situation damals: Gerber ist in Hanna verschossen und schmettert beim Tischtennis, wenn sie zuschaut. Auch Surbeck mag Hanna, gibt es aber nicht zu, lieber schwimmt er Bahn um Bahn. Gerbers kleiner Bruder muss den Großen Zigaretten besorgen und findet Mädchen langweilig, außer Lena. Die zieht ihr T-Shirt nicht aus, weil sie sich zu dick findet, während die anderen meinen, dass die ganz schön dünn geworden ist.
Jahre später blicken die Fünf zurück, reflektieren erstes Begehren, männliches und weibliches Imponiergehabe, ihre Sprach- und Hilflosigkeit. Autor Beyerler, der das Stück in Swyzerdütsch geschrieben hat, verschränkt Dialoge und Monologe.

’Als ich den Stoff zum ersten Mal gelesen habe’, sagt Nils Brück, ’fiel mir die Sprache auf. Keine Ficki-Fotzi-Sprache wie oft bei Jugendstücken, sondern eine rhythmische, poetische, artifizielle, ja fast monotone Sprache.’ In Heilbronn arbeiten sie mit der deutschen Übersetzung, aber auch die hat ihren Singsang. Dahinter lauert eine Aufgabe, an der ich Lust hatte, mir die Zähne auszubeißen.’ An die Narben von früher zu erinnern und theatralisch umzusetzen, ohne ins Klischee zu fallen, das ist für den Schauspieler-Regisseur die Herausforderung. Dabei darf geschmunzelt werden, geht es doch um Dinge, die wir kennen. Humor und Nostalgie schwingen mit – und das Flirren damals im Schwimmbad.“ Claudia Ihlefeld

Heilbronner Stimme 03.03.2011
http://www.theater-heilbronn.de/12.html?&user_spielplan_pi1[type]=SINGLE&user_spielplan_pi1[uid]=366

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