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Aktuelles

Nah dran! 2019

Zwei unserer Autor*innen dürfen Projekt mit deutschen Theatern verwirklichen » mehr

Mensch im Mittelpunkt

Für ein Theater der nicht-linearen Biographien » mehr

200 Jahre Stadtmusikanten

Das Märchen erschien erstmals 1819 » mehr

Stücke für Textdurchdringer

Neue Verlagsnachricht für Schauspiel verfügbar » mehr

Napoleonische Jubiläen

Der 250. Geburts- und 200. Todestag von Napoleon Bonaparte stehen bevor » mehr

fontane.200

Brandenburg begeht das Fontane-Jahr 2019 » mehr

Welttag des Theaters für junges Publikum

Jedes Jahr am 20. März feiert die ASSITEJ das Kinder- und Jugendtheater » mehr

Starke Stücke 2019

25. Internationales Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main » mehr

Weltfrauentag 2019

Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht noch immer keine vollkommene Gleichberechtigung » mehr

21. Nieder­ländisch-Deutscher KJ-Dramatiker­preis

Auszeichnung für Jan Sobrie und Raven Ruëll bei KAAS&KAPPES 2019 » mehr

Der Reigen

Schnitzlers Skandalstück in einer Musical-Adaption von Dean Wilmington » mehr

Premieren

So ◊ 2.6.2019
tjg dresden

Ginpuin
von Barbara van den Speulhof/ Winnie Karnofka
Premiere

Fr ◊ 21.6.2019
TiG Theater im Gärtnerviertel

Cyrano
von Edmond Rostand/ Jo Roets/ Greet Vissers
Premiere

So ◊ 23.6.2019
Junges Theater Regensburg

Das verrückte Wohnzimmer
von Vincent Lagasse
Premiere

Fr ◊ 5.7.2019
LT Oberpfalz

Die weiße Rose
von Jutta Schubert
Premiere

Di ◊ 9.7.2019
Theater Rudolstadt

Die Kartoffelsuppe
von Marcel Cremer/ Helga Schaus
Premiere

Di ◊ 23.7.2019
Dehnberger Hof Theater

Pinocchio
von Carlo Collodi/ Peter‑Jakob Kelting/ Jürg Schlachter
Premiere

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Uraufführung
Theo Fransz  Wolf
Wien

Wölfisches Juwel

„Zur Abwechslung ist es einmal nicht der übliche Mensch, der in ein Tier verwandelt wurde und nach Rückverwandlung lechzt, sondern ein Wolf, der in einen Menschen verwandelt wurde: Nachdem seine Familie von Jägern ausgerottet wird, verflucht ‘Wolf‘ die Götter, die ihn daraufhin prompt zur Strafe für seine Hochmut in einen Menschen verwandeln. Er und seine Familie werden erst zur Ruhe kommen, wenn er auch den Letzten in der Blutlinie der Jäger aus Rache ermordet hat. Eigentlich die Letzte: Denn die junge Frau, in die sich Wolf nach vermeintlich getaner Arbeit verliebt, entpuppt sich als die Tochter des letzten Jägers. Wolf ist hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen und dem Wunsch nach Erlösung.
Dem niederländischen Autor-Regisseur Theo Fransz ist mit der Inszenierung seines ’Wolf’ ein Juwel im Theater für junges Publikum gelungen: Bei der Umsetzung des zwischen melancholischer Poesie und gewitzten, schnellen Dialogen wechselnden Textes treffen der Regisseur und seine zwei Schauspieler stets die richtigen Töne. Mareile Kretteks Ausstattung bietet dabei nicht nur die Möglichkeit zu einem vielfältigen Spiel, sondern ebenso für eindrückliche Bilder: Vor einem blutbespritzten Halbrund, das an die Schüttbilder Hermann Nitschs erinnert, und inmitten eines großen Sandhaufens wälzen, küssen, umschleichen sich Michèle Rohrbach in der Rolle des Mädchens vom Lande und Florian Hackspiel als Wolf. Nicht nur harmonieren die beiden Schauspieler im gemeinsamen Spiel; auch ihre Monologe fesseln vom ersten bis zum letzten Wort.” (Kai Krösche)

Wiener Zeitung 18.04.2013

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