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Wolfgang Sréter in Prag

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Eva Kleinitz gestorben

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Nah dran! 2019

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Napoleonische Jubiläen

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Premieren

Sa ◊ 21.9.2019
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Do ◊ 26.9.2019
Theater Eisleben

Pfefferminztee auf dem Dach
von Berenika Szymanski
Uraufführung

Do ◊ 26.9.2019
Theater Dortmund

Name: Sophie Scholl
von Rike Reiniger
Premiere

Sa ◊ 12.10.2019
Staatstheater Mainz

Warum erst jetzt
von Liv Heløe
Lesung (in Auszügen)

Fr ◊ 25.10.2019
Theater Metronom

Die Unsterblichen
von Rike Reiniger/ Max Reiniger
Uraufführung

Do ◊ 31.10.2019
Theater Kanton Bern

Am Horizont
von Petra Wüllenweber
Schweizer Erstaufführung

Mi ◊ 6.11.2019
Origin Theatre

Rishi
von Kees Roorda
US-Erstaufführung

Sa ◊ 9.11.2019
Palms

Platz für den König
von Peter Rinderknecht/ Stephan Lichtensteiger
US-Erstaufführung

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Deutsche Erstaufführung
Esteve Soler  Gegen die Liebe
Chemnitz

Einladung ins Kuriositätenkabinett

„Sieben Szenen über die Liebe sorgen im Chemnitzer Schauspiel für einen skurrilen Abend voller Überraschungen.
Ein großes Bett dominiert den Raum. Was sonst? Geht es doch um das größte und schönste Gefühl, das wir kennen. Wirklich? Das Stück, das am Freitagabend im Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses Premiere hatte, lässt Zweifel an dieser Aussage zu. [...] Und dass dies kein gewöhnlicher Theaterabend wird, offenbart sich bereits, wenn man den ansonsten kargen Raum der eher für experimentelles Theater vorgesehenen Bühne betritt. Da landet man ganz unvermittelt in einer Art Kuriositätenkabinett, [...] vollgestopft mit allerlei Dingen, die keine sinnfällige Verbindung untereinander erkennen lassen, geschweige denn eine zeitliche Zuordnung. Zu schauen gibt‘s jedenfalls genug, die Neugier hat reichlich Nahrung. Und es bleibt spannend – die ganze Inszenierung über (Regie: Silke Johanna Fischer). In mehr als einem halben Dutzend Ländern kam ‘Gegen die Liebe‘ schon auf Spielpläne. In Chemnitz erlebte die Szenenfolge nun ihre Deutsche Erstaufführung. [...]

Was ist nicht schon alles über die Liebe geschrieben, gesagt, gesungen, gemalt worden? Und eigentlich hat Esteve Soler dem nichts Neues hinzuzufügen. Trotzdem leuchtet er überraschend anders hinein in das Wirrwarr der Paar-Gefühlswelt – ohne Euphorie, aber mit Melancholie. Gewohnte Abziehbilder haften hier nicht und machen den Blick auf die dunklen Seiten der Liebe frei. Magda Decker, Bianca Kriel, Grégoire Gros und Fabian Jung sind in schnell wechselnden Rollen gefordert – einsam, grausam, schrill, manipulativ, rätsel- oder schmerzhaft, traurig oder wütend sind ihre Figuren.

Für diesen surrealen wie anregenden Abend gab es viel Beifall.“ (Uta Trinks)

Freie Presse 16.02.2015

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