Aktuelles

KinderStücke in Mülheim

Fünf Stücke im Rennen um den Mülheimer KinderStückePreis 2012 » mehr

"Noah und der große Regen" in Kanada

Gastspiel in Nova Scotia » mehr

Hart am Wind 3.0

3. Norddeutsches Kinder- und Jugendtheaterfestival 2012 in Göttingen » mehr

Internationales Forum 2012

Berliner Festspiele - Theatertreffen » mehr

Theaterfestival SPOT 2012

25. Schweizer Theaterfestival für junges Publikum » mehr

Heidelberger Stückemarkt 2012 ...

... mit Esther Rölz und Michael Müller! » mehr

DSE in Esslingen

"Bomben in der Suppe" von Jan Sobrie und Joris van den Brande » mehr

Preis für "Junge, Junge!"

Michael Müller gewinnt Stückewettbewerb » mehr

Die Kindertransporte

"’Die Kindertransporte’ der Jahre 1938 und 1939 als eindrucksvolles dokumentarisches Theater." (Oranienburger Generalanzeiger, Thomas Joerdens, 25.04.06) » mehr

The Dark Room

nach "Unsichtbar" das zweite Stück von Angela Betzien im Theaterstückverlag » mehr

István Tasnádi: Cyber Cyrano

Deutschsprachige Erstaufführung in Bremen » mehr

Die kleine Septime

Das neue Stück von Gertrud Pigor » mehr

Dickens-Jahr

200. Geburtstag von Charles Dickens » mehr

Verlagsprogramm Schauspiel/ Musical, Jugend und Kinder 2011/12

Ab sofort sind alle drei Bände unserer Verlagsprogramme Schauspiel/ Musical, Jugend und Kinder 2011/12 verfügbar. » mehr

Platform 11+

PLATFORM 11+ is a collaboration of European theatre companies and associated partners – THEATERSTÜCKVERLAG is one amongst others – funded by the European Union under ‘CULTURE 2007-2013. » mehr

Premieren

Sa ◊ 26.5.2012
Staatstheater Oldenburg

Verschwunden
von Charles Way
Premiere

Sa ◊ 9.6.2012
schnawwl am NT

Mariken
von Peter van Gestel, Berthe Spoelstra, Inèz Derksen
Deutschsprachige Erstaufführung

Mi ◊ 13.6.2012
theaterverein guerilla gorillas

Zigeuner-Boxer
von Rike Reiniger
Österreichische Erstaufführung

Fr ◊ 15.6.2012
Figurentheater Chemnitz

Ikarus & Co
von Paul Steinmann
Premiere

Sa ◊ 16.6.2012
Theater Plauen-Zwickau, Puppentheater

Moby Dick
von Melville, Schäffler & Ensemble
Premiere

Sa ◊ 30.6.2012
Projekt Parktheater

Die zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere

Sa ◊ 30.6.2012
Traumspieltheater

Die zweite Prinzessin
von Gertrud Pigor
Premiere

Sa ◊ 7.7.2012
Landestheater Coburg

Cyrano
von Edmond Rostand, Jo Roets, Greet Vissers
Premiere

Sa ◊ 14.7.2012
Schlossfestspiele Ettlingen

Um Himmels willen, Ikarus!
von Benedikt Neustein, Claus Overkamp, Christian Schidlowsky
Premiere

Sa ◊ 14.7.2012
Theater MOKRIT in Zusammenarbeit mit der LKV (Lungauer Kulturvereinigung)

Tannöd
von Andrea Maria Schenkel, Maya Fanke, Doris Happl
Premiere

Mi ◊ 8.8.2012
Freie Theaterproduktion Czermak/ Stuckenberg

Aschenputtel
von Pamela Koevoets
Premiere

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Premiere
Andreas Gruhn  Bald ruh' ich wohl - Eichmanns letzte Nacht
neues schauspiel köln

Ich habe niemanden getötet

In Andreas Gruhns Ein-Mann-Stück ’Bald ruh ich wohl – Eichmanns letzte Nacht’, das jetzt im Theater Tiefrot Premiere hatte, spielt Hanno Dinger den Verbrecher Eichmann als den Mann, der er war – als einen ohne jegliches Schuldempfinden. ’Reue ist etwas für kleine Kinder’, sagt er. Eid ist Eid, Befehl ist Befehl. ’Ich muss für etwas büßen, was andere getan haben – ich habe niemanden getötet.’ Das Haar streng nach hinten gekämmt, dunkle Hornbrille auf der Nase: Dinger braucht nur wenig, um Eichmann verblüffend ähnlich zu sehen. [...] Immer wieder geht er in seinen Waschraum, um sich die Hände zu waschen; mit einem karierten Handtuch kehrt er zurück und trocknet sie gründlich ab. Der Regisseur Stefan Krause lässt Eichmanns Waschzwang immer wieder Platz greifen zwischen Erzählungen von Massenerschießungen, die der Nationalsozialist beobachtete, um die Vernichtungsmethode rationalisieren zu können, und seinen Beteuerungen, er sei zufällig in die SS geraten. [...] Schuld- oder Mitgefühle scheint der Verurteilte ebenso wenig zu haben wie Verzweiflung, Angst oder Panik angesichts des bevorstehenden Todes. Seine völlige Gedankenlosigkeit, die Unfähigkeit zur Reflexion, bringt das Stück erschreckend zum Ausdruck – das gnadenlos Böse verbirgt sich hinter dem Allerweltsgesicht eines Spießbürgers. Diese Erkenntnis ist wesentlich beunruhigender, als wenn das Böse einem Dämon zugeschrieben werden könnte, der mit dem eigenen Leben nichts zu tun hat. Heinrich Müller, Chef des Amtes IV im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), sagte einmal: ’Wenn wir 50 Eichmänner gehabt hätten, hätten wir den Krieg gewonnen.’ Claudia Hauser

Kölner Stadt-Anzeiger 15.03.2011
http://www.neuesschauspielkoeln.de/5.html

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