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Ehrungen für Mirjam Pressler

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Frohes neues Jahr 2019!

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Neue Stücke (von neuen Autor*innen) II

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Das letzte Breitmaulnashorn

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Premieren

Fr ◊ 25.1.2019
Neue Bühne Bruck

Die Geschichte von den Pandabären
von Matéï Visniec
Premiere

Sa ◊ 2.2.2019
Junges Theater Münster

Co-Starring
von Theo Fransz
Premiere

Do ◊ 7.2.2019
Freie Produktion Suzanne Emond

Der Reservist
von Thomas Depryck
Premiere

Fr ◊ 8.2.2019
Theater Lüneburg

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Junges Theater Heidelberg

Moby Dick
von Herman Melville/ Erik Schäffler u.a.
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Theater Konstanz

King A
von Inèz Derksen
Premiere

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Deutsche Erstaufführung
Ko van den Bosch  Restmüll
Kassel

Flitschgummi für die Fantasie

„Es kann die Fantasie sein, die das Leben erträglicher macht, das Hinwegträumen, wohin und zu wem auch immer. Zwei Jungen allein zu Haus, die Eltern sind irgendwann spurlos verschwunden. Was tun? [...]
Die beiden Jungs in Ko van den Boschs Einakter ‘Restmüll‘ haben keine Bärenkräfte. Aber der Niederländer hat seine Protagonisten mit Fantasie und wüsten Ideen ausgestattet. In Dieter Klinges eindrücklicher Inszenierung hatte das Stück am Sonntag Premiere im Tif.
Boris heißt der Jüngere der Brüder, gespielt von Peter Elter. Mit seinen verwuselten Haaren, der riesigen ockerfarbigen Billigjacke und der Tropfenform-Brille wirkt er wie ein verschrobener Lausbub. Der versponnene Bengel sucht täglich draußen im Müll nach Spuren seiner Eltern. Einmal sagt er: ‘Vielleicht finde ich ein Flitschgummi, um die Gedanken daran aufzuhängen.‘ Die ganze Wohnung ist ein Müllhaufen, überall fliegt was herum. Gustav, dem Älteren, geht das mächtig auf den Wecker, von denen es ebenfalls eine beträchtliche Anzahl gibt.
Während Boris noch auf die Rückkehr hofft, hat Gustav resigniert. Vielleicht fühlt er sich deshalb für den Jüngeren verantwortlich. Aljoscha Langel ist Gustav, irgendwie ein Fels in der Brandung, aber doch verletzlich, sensibel und lustig, auch wenn er behauptet, dass sein Bruder ein Idiot sei. Eines Tages treffen sie auf einen seltsamen Typen, der hinter ihrem Sofa haust und die ganze Szenerie stülpt sich von innen nach außen (Bühnenbild Sibylle Pfeiffer). Jetzt wird es völlig surreal: Was ist Wahrheit, was Fantasie, was Realität? Hinter dem Sofa lebt ein zotteliger Hermann (Enrique Keil) und ernährt sich vom Abfall der Kinder, vom Restmüll also. Ist es der Vater oder bloß ein weiterer Wunschtraum?“

Hessische Niedersächsische Allgemeine 31.03.2015

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