English    


Aktuelles

Ehrungen für Mirjam Pressler

Die Autorin und Übersetzerin erhielt im vergangenen Monat zwei bedeutende Auszeichnungen » mehr

Frohes neues Jahr 2019!

Wichtige Ereignisse der kommenden zwölf Monate » mehr

Zwischen den Jahren …

Wir wünschen schöne Feiertage und machen Pause bis zum Dreikönigstag » mehr

Jubiläum

Cornelia Funke wird 60 » mehr

Unsere Stücke als Bücher

Eine Auswahl neuer Publikationen » mehr

Nestroy – Der Wiener Theaterpreis 2018

Auszeichnung & Nominierungen für Wüllenwebers DIE WEISSE ROSE » mehr

Literaturfest München 2018

Mit Doris Dörrie als Moderatorin » mehr

Ein „Punk-Kasperl“ wird 70

Georg Ringsgwandl feiert runden Geburtstag » mehr

Oper für alle!

Bei uns gibt es Musiktheater für jede Altersklasse » mehr

Auszeichnung für tim – Theater ist mehr

Publikumspreis für NAME: SOPHIE SCHOLL » mehr

DIE VERLORENEN KÖRPER

Uraufführung des Stücks von José Manuel Mora am Teatro Español » mehr

Neue Stücke (von neuen Autor*innen) II

Eine weitere Auswahl unserer Neuigkeiten » mehr

Neue Stücke (von neuen Autor*innen)

Eine Auswahl unserer Neuigkeiten » mehr

Das letzte Breitmaulnashorn

Vor einem halben Jahr verstarb Bulle Sudan » mehr

Premieren

Fr ◊ 25.1.2019
Neue Bühne Bruck

Die Geschichte von den Pandabären
von Matéï Visniec
Premiere

Sa ◊ 2.2.2019
Junges Theater Münster

Co-Starring
von Theo Fransz
Premiere

Do ◊ 7.2.2019
Freie Produktion Suzanne Emond

Der Reservist
von Thomas Depryck
Premiere

Fr ◊ 8.2.2019
Theater Lüneburg

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Junges Theater Heidelberg

Moby Dick
von Herman Melville/ Erik Schäffler u.a.
Premiere

So ◊ 10.2.2019
Theater Konstanz

King A
von Inèz Derksen
Premiere

» alle Premieren
Österreichische Erstaufführung
Arto Paasilinna/ Katharina Schöfl 
Innsbruck

Der wunderbare Massenselbstmord

„So spielerisch mit dem heiklen Thema Selbstmord umgehen kann nur ein Autor, der die ärgsten Feinde der Finnen, Melancholie, Trübsal, Apathie und Schwermut, in- und auswendig kennt: ‘Das finstere Gemüt ist ein schlimmerer Feind als einst die Sowjetunion‘ schreibt der populäre Romancier Arto Paasilinna in seinem Roman ‘Der wunderbare Massenselbstmord‘. Torsten Schilling hat ihn [...] im Innsbrucker Westbahntheater mit einem überaus spielfreudigen Ensemble [...] inszeniert. Ein wunderbarer Abend ist daraus geworden. Ein Abend im Fegefeuer der Lebensmüden, der in der Brüderlichkeit der Weltverdrossenen ausklingt, ein Roadmovie express in die Fülle des Lebens. Das überaus Witzige der Geschichte liegt darin, dass Paasilinna weder ein Drama aus den finalen Plänen seiner Protagonisten macht noch sich auf Kosten seiner Figuren amüsiert, sondern ihrem Treiben mit einer Sympathie folgt, die einfach entwaffnend ist. Sie berühren einen. Es gibt in der Spielfassung von Torsten Schilling viel zu lachen, aber es ist jenes Lachen der Komödie, die von sich weiß, im Grunde eine Tragödie zu sein. Zum Schenkelklopfen ist die Melancholie zu groß. Die Pointen – von denen gibt es zahllose – zünden so schmerzhaft nahe an den Abgründen der Figuren. dass man nie ganz sicher sein kann, ob sie eher zum Lachen oder zum Weinen sind. [...] Humor macht souverän – das nimmt man als Botschaft aus diesem wunderbaren Abend mit. Mit den Dingen des Lebens seinen Spaß zu treiben, die keinen Spass verstehen – was für ein Vergnügen.“ (Heinrich Schwazer)

Die Neue Südtiroler Tageszeitung 06.03.2013

Weitere Pressestimmen