Martin Gülich, 1963 in Karlsruhe geboren, arbeitete nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens zunächst als Software- und Planungsingenieur. Seit 1997 ist er hauptberuflich als freier Schriftsteller tätig, ab 1998 auch als Lektor und Leiter kreativer Schreibwerkstätten. Zwischen 2000 und 2003 war Martin Gülich Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Konzepte“, von 2000-2005 leitete er das Literaturbüro Freiburg. Bisher veröffentlichte er hauptsächlich Romane, so zum Beispiel VORSAISON (1999), BELLINZONA, NACHT (2001) oder SPÄTER SCHNEE (2006). In seinem zuletzt erschienenen Roman SEPTEMBERLEUCHTEN (2009) setzt sich Gülich wie in seinem ersten Bühnenwerk MOON ebenfalls mit den Dynamiken von Gewalt auseinander. Seine Arbeiten wurden unter anderem ins Französische, Portugiesische, Rumänische, Russische sowie Ungarische übersetzt. Martin Gülich wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Thaddäus-Troll-Preis (2003), MDR-Literaturwettbewerb (2004/05), Reinhold-Schneider-Förderpreis der Stadt Freiburg im Breisgau und erhielt zum Beispiel das Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden Württemberg (1999, 2001, 2006), das Landesstipendium Baden-Württemberg (2006), das Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben (2009) und das Heinrich-Heine-Stipendium (2010). Mit MOON – EIN SPIEL verfasste er sein erstes Theaterstück. Martin Gülich lebt in Freiburg.
Moon
–Jugend, Schauspiel–
4H