Premieren

Di ◊ 23.5.2017
Staatstheater Karlsruhe

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Szenische Lesung & Autorengespräch

So ◊ 28.5.2017
im Rahmen des „LiteraturKaffees“ in der KulturKneipe der Brotfabrik

Aschenputtel
von Pamela Koevoets
Lesung

Fr ◊ 9.6.2017
Mörzer Rezitäter

Der wunderbare Massenselbstmord
von Arto Paasilinna/ Katharina Schöfl
Szenische Lesung

Sa ◊ 10.6.2017
Theater Plauen-Zwickau

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

Mi ◊ 14.6.2017
Burghofbühne Dinslaken

meet me
von Liv Heløe
Deutschsprachige Erstaufführung

Fr ◊ 16.6.2017
Mecklenburgisches Landestheater

Rattenklatschen
von Esther Rölz
Premiere

Sa ◊ 17.6.2017
Junges Theater Regensburg

Flossenlos
von Valeria Cavalli
Deutschsprachige Erstaufführung

Mi ◊ 21.6.2017
Opernfestspiele Heidenheim

Tortuga
von Paul Steinmann
Premiere

Fr ◊ 23.6.2017
Theater des Kindes

Bergkristall
von Adalbert Stifter, Christian Schönfelder
Uraufführung

So ◊ 25.6.2017
Volkstheater Rostock

Moby Dick
von Melville, Schäffler & Ensemble
Premiere

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Unser Profil

Als wir 1993 unseren Verlag gründeten, warnten uns Kenner der Branche, die es gut mit uns meinten, vor einem derartigen Vorhaben und sagten sein baldiges Scheitern voraus. Aber der Theaterstückverlag existiert immer noch, immer noch arbeiten wir daran, gute Stücke zu verlegen und einen untrüglichen Instinkt für die richtigen Themen zur richtigen Zeit zu haben. Wir versuchen in diesen Krisenzeiten in unserem mittleren Unternehmen querzudenken. Wir behaupten unsere Liebe zum Wort, wollen erster Leser und engster Vertrauter unserer Autoren sowie Übersetzer und entschlossener Handelspartner im Bunde wie im Schlagabtausch mit der Zeit sein.

Die Arbeit in den Verlagen bzw. Theater- und Medienagenturen hat sich unter den Bedingungen der Marketing-Gesellschaft verändert. Denn Verleger sind nicht zuletzt Agenten des Zeitgeistes. Sie sind immer auch Opportunisten, die den Theatermachern, bzw. dem Publikum liefern, was sie/es lesen bzw. sehen wollen/will. Zuweilen sicher auch Missionare, welche die Theatermacher bedrängen, das zu lesen, was sie lesen sollen. In diesem Widerspruch lavieren wir. Zwischen diesen pragmatischen Zwängen und unseren künstlerischen Visionen bewegen wir uns mit der gnadenlosen Subjektivität der Lektoren, die ihrer Arbeit streng, geschmackssicher und leidenschaftlich nachgehen. "Kleine Verlagshäuser hält seit langem nur noch Leidenschaft zusammen oder der ganz private Wahnsinn, mittlere ihr Profil und ihre Backlist. Der Rest ist längst Konzernmasse." So schrieb Verena Auffermann in der Süddeutschen Zeitung. Als mittleres Verlagshaus wären wir damit wieder beim Profil und unserer Backlist.

Mit Mut und Neugier verlegen wir neben unserem Hauptprogramm - der zeitgenössischen deutschsprachigen und internationalen Dramatik - auch Klassikerbearbeitungen des Welttheaters, adaptierte Romane und Filmstoffe für die Bühne und begleiten gerne Auftragsarbeiten von der ersten Stückfassung an. Das Theater ist in all seinen unterschiedlichen Ansätzen noch immer ein Spiegel der Gesellschaft, in der es entsteht. Und wird das hoffentlich auch bleiben. Wir verlegen Stücke, die nicht mehr sein wollen, als sie sind, die nicht bluffen, sondern Geschichten unserer Zeit erzählen, ohne sich in Tagesaktualitäten oder formalen Spielereien zu erschöpfen. Unseren Autoren geht es nicht darum, um jeden Preis anders zu sein. Und doch verbergen sie (und ihre Stücke) nicht ihre ganz individuelle Sicht auf ihre Gegenwart, die auch unsere ist. In ihrer Gesamtheit ergeben diese Stücke ein Panorama der Welt, in der wir leben. Wir schätzen ein Theater, das sich auf seine ureigenen Qualitäten verlässt, das auch mal abhebt und aus einer besonderen Perspektive neue Blicke auf die Realität freigibt. Unsere Autoren benötigen für die Themen, die sie untersuchen, in der Regel keine pompöse Ausstattung. Mit einfachen Mitteln und machbarer Besetzung erzählen sie von Liebe und Hass, von Glück und Leid. Sie erzählen, was Leben ist. Und: was es sein könnte.