English    


Aktuelles

Spielarten NRW

Das Kinder- und Jugendtheaterfestival auch mit unseren Stücken » mehr

„Umarmungen im Dunkeln“

Neues Stück von Thomas Depryck auf Lesereise in Deutschland » mehr

„Wir plädieren für das Werk“

Kommentar von Brigitte Korn-Wimmer in der Deutschen Bühne veröffentlicht » mehr

Schattenfangen

Wiederaufnahme in Nottingham » mehr

Auszeichnung für Mirjam Pressler

Stadt Landshut verleiht Kulturpreis 2017 » mehr

„Das kürzere Leben des Klaus Halm“

Lukas Holliger für Schweizer Buchpreis nominiert » mehr

„Nah dran!“ - Jury hat entschieden

Stipendien für Raschke und Reiniger » mehr

Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg » mehr

Fußball WM 2018

zwei Stücktipps » mehr

Premieren

Do ◊ 19.10.2017
Kulturwerk MSH gGmbH

Lust oder Liebe?
von David S. Craig, Robert Morgan
Premiere

Do ◊ 19.10.2017
Studiobühne der twm

Am Feuer
von Lukas Holliger
Werkstattinszenierung

Do ◊ 19.10.2017
Gostner Hoftheater

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute
von Jens Raschke
Premiere

So ◊ 22.10.2017
Landestheater Schwaben

Schlafen Fische?
von Jens Raschke
Premiere

So ◊ 22.10.2017
Landestheater Linz

Schaf
von Sophie Kassies
Österreichische Erstaufführung

Di ◊ 24.10.2017
Theater Skyline

4YourEyesOnly
von Esther Rölz
Premiere

» alle Premieren

„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer

Barbara Hordych hat uns für die Süddeutsche Zeitung in unserem Verlag besucht, und schreibt in der heutigen Ausgabe über unsere Verlegerin:

„[…] 2018 wird es 25 Jahre her sein, dass sie ihren Verlag gründete. […] Heute sind es 318 deutschsprachige und internationale zeitgenössische Autoren, die sie vertritt und 502 Stücke, die sie im Programm hat. Etwa zwei Drittel machen Stücke für Kinder- und Jugendtheater aus, das andere Drittel sind Schauspieltexte. Etwa 30 Stücke hat sie dabei aus dem Italienischen selbst übersetzt. Etwa ‚Flossenlos‘ von Valeria Cavalli, das im Juni als deutsch[sprachig]e Erstaufführung im Jungen Theater Regensburg auf die Bühne kam oder ‚Gomorrha‘, die Bühnenfassung des Bestsellers von Saviano, die im April am Theater Konstanz Premiere hatte.“

Auch Veränderungen in der deutschen Theaterlandschaft thematisiert der Artikel:

Ich finde es extrem schade, wenn an den Theatern alles in diese Richtung geht, Texte zu zertrümmern, und die Sprachkunst der Schauspieler in die Ecke zu drängen‘, sagt [Korn-Wimmer …]. ‚Ich mache die Erfahrung, dass an den Theatern immer weniger dramatische Literatur gelesen wird, einerlei, ob es sich um Dramaturgen, Regisseure oder Schauspieler handelt.‘ Jeder habe heute Zugriff auf alles. Man schaue fern, sehe etwas im Kino oder im Internet oder lese einen Bestseller und schon sei der Reflex da, darauf zu reagieren. Mit Textflächen, performativen Formaten, partizipativen Projekten. ‚Das kann man natürlich machen. Aber nicht ausschließlich, dann stimmt die Mischung auf den Spielplänen nicht mehr.‘

Bedauerlich sei es, ‚wenn inhaltlich dünne, mittelprächtige, halbgare, eigentlich bühnenuntaugliche Texte unreflektiert ihren Weg auf die Bühne finden‘. Dagegen schätze sie ein Theater, dem es um Reflexion, das Formulieren von Utopien und um stilistische Komplexität geht.“

Den gesamten Text finden Sie in der Süddeutschen Zeitung vom 14.09.2017 sowie über den angehängten Link.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/verlag-die-autorenfluesterin-1.3664674