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Alle Jahre wieder … und dennoch immer anders!

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Spielarten NRW

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Ausblick auf die Spielzeit 2017/18

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Fußball WM 2018

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Premieren

Mo ◊ 18.12.2017
Landsbühnen Sachsen

Die Kuh Rosmarie
von Andri Beyeler
Premiere

Mi ◊ 20.12.2017
Opéra national du Rhin

Schaf
von Sophie Kassies
Franzöische Erstaufführung

Do ◊ 11.1.2018
Theater Bonn

Verschwunden
von Charles Way
Premiere

Do ◊ 11.1.2018
Theater Pforzheim

Shut up
von Jan Sobrie / Raven Ruëll
Deutsche Erstaufführung

Do ◊ 11.1.2018
Theader der Jugend

Die Weiße Rose (Auftragswerk)
von Petra Wüllenweber
Uraufführung

Sa ◊ 13.1.2018
Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Abenteuer im Kühlschrank
von Roberto Frabetti
Premiere

Fr ◊ 19.1.2018
Staatstheater Braunschweig

Djihad
von Ismaël Saidi
Premiere

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„Die Autorenflüsterin“

SZ-Porträt von Brigitte Korn-Wimmer

Barbara Hordych hat uns für die Süddeutsche Zeitung in unserem Verlag besucht, und schreibt in der heutigen Ausgabe über unsere Verlegerin:

„[…] 2018 wird es 25 Jahre her sein, dass sie ihren Verlag gründete. […] Heute sind es 318 deutschsprachige und internationale zeitgenössische Autoren, die sie vertritt und 502 Stücke, die sie im Programm hat. Etwa zwei Drittel machen Stücke für Kinder- und Jugendtheater aus, das andere Drittel sind Schauspieltexte. Etwa 30 Stücke hat sie dabei aus dem Italienischen selbst übersetzt. Etwa ‚Flossenlos‘ von Valeria Cavalli, das im Juni als deutsch[sprachig]e Erstaufführung im Jungen Theater Regensburg auf die Bühne kam oder ‚Gomorrha‘, die Bühnenfassung des Bestsellers von Saviano, die im April am Theater Konstanz Premiere hatte.“

Auch Veränderungen in der deutschen Theaterlandschaft thematisiert der Artikel:

Ich finde es extrem schade, wenn an den Theatern alles in diese Richtung geht, Texte zu zertrümmern, und die Sprachkunst der Schauspieler in die Ecke zu drängen‘, sagt [Korn-Wimmer …]. ‚Ich mache die Erfahrung, dass an den Theatern immer weniger dramatische Literatur gelesen wird, einerlei, ob es sich um Dramaturgen, Regisseure oder Schauspieler handelt.‘ Jeder habe heute Zugriff auf alles. Man schaue fern, sehe etwas im Kino oder im Internet oder lese einen Bestseller und schon sei der Reflex da, darauf zu reagieren. Mit Textflächen, performativen Formaten, partizipativen Projekten. ‚Das kann man natürlich machen. Aber nicht ausschließlich, dann stimmt die Mischung auf den Spielplänen nicht mehr.‘

Bedauerlich sei es, ‚wenn inhaltlich dünne, mittelprächtige, halbgare, eigentlich bühnenuntaugliche Texte unreflektiert ihren Weg auf die Bühne finden‘. Dagegen schätze sie ein Theater, dem es um Reflexion, das Formulieren von Utopien und um stilistische Komplexität geht.“

Den gesamten Text finden Sie in der Süddeutschen Zeitung vom 14.09.2017 sowie über den angehängten Link.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/verlag-die-autorenfluesterin-1.3664674