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Premieren

Fr ◊ 3.4.2020
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Der Reservist
von Thomas Depryck
Premiere

Fr ◊ 17.4.2020
Junges LT Linz

Die Weiße Rose
von Petra Wüllenweber
Premiere

Fr ◊ 24.4.2020
Bühnen Halle

Das Geheimnis des Alten Waldes
von Peter H. Gogolin/ Dino Buzzati
Wiederaufnahme

So ◊ 26.4.2020
Staatstheater Darmstadt

Schaf
von Sophie Kassies
Premiere

So ◊ 3.5.2020
Junges Theater Münster

Das verrückte Wohnzimmer
von Vincente Lagasse
Premiere

Do ◊ 14.5.2020
Theater Eisleben

Ginpuin
von Barbara van den Speulhof/ Winnie Karnofka
Premiere

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Der Widersprecher

Karl Kraus erhält „monumentale Biografie“

Vor 100 Jahren war er gerade mitten im Schaffensprozess für seine epochale Tragödie DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT, das bis heute immer nur in Ausschnitten aufgeführt worden ist. Nun hat der Musik- und Theaterwissenschaftler Jens Malte Fischer, der lange an der Münchener Ludwigs-Maximilians-Universität lehrte, eine umfangreiches Buch über das Leben und Werken von Karl Kraus geschrieben. In seiner Rezension in der aktuellen ZEIT Literatur nennt Daniel Kehlmann das Werk „Karl Kraus. Der Widersprecher“ schon jetzt „das Standardwerk, das sehr lange unübertroffen bleiben wird und an dem von nun an niemand vorbeigehen kann, der sich für Karl Kraus interessiert.“
Kraus wurde 1874 geboren und verbrachte fast sein ganzes Leben in Wien. Von 1915 bis 1922 arbeitete er an seinem Antikriegsdrama DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT. „[S]eine Meisterschaft im Umgang mit der deutschen Sprache“, so Kehlmann, „lässt sich wohl nur mit der von seinem Freund Bertolt Brecht und allenfalls noch Robert Musil vergleichen.“
In unserem Programm haben wir eine Fassung der LETZTEN TAGE von Tristan Berger, die dieser für eine szenische Lesung (mind. 1 H) erstellt hat.

Kraus/ Berger, DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT
Rezension von Daniel Kehlmann