Theo Fransz

Der Ring

(De Ring)

Der Welt Anfang und Untergang: Nicht mehr und nicht weniger umfasst „Der Ring“. Politik und Gesellschaft, Geschlechterbilder und Tiefenpsychologie - in der Geschichte des Rings geht es schlichtweg um alles, was das Leben ausmacht. Die Probleme und Konflikte sind allgegenwärtig. Der Ring gibt seinem Träger größtmögliche Macht, die Herrschaft über die gesamte Welt. Es kann natürlich nicht gut gehen, wenn eine Person so viel Macht in den Händen hält.
Von genau dieser Herrschaft träumt Wotan. Er würde alles dafür tun, den Ring an seinem Finger zu spüren. Doch er hat seine Rechnung ohne den tapferen Siegfried und die taffe Brünnhilde gemacht.
Früher musste man sich vier Abende lang durch eine 16 Stunden dauernde Oper von Richard Wagner kämpfen. Heute gibt es die Fassung von Theo Fransz, der Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bearbeitet und zu einer schnellen, geistreichen Version mit Fransz-typischer Komik verwandelt hat. Die Schauspieler schlüpfen von einer Rolle in die andere, wechseln untereinander die Figuren, bringen das Bühnenbild zum Vorschein oder lassen es wieder verschwinden – jeder erzählt seine eigene Geschichte; oder eben nicht.

"Diese Kurzversion weist Theo Fransz als einen zielsicheren Theatermacher aus, der gewissermaßen mit heißem Atem und kühlem Kopf zu Werke geht. [...] Sein Mut zu radikalen Schnitten zahlt sich aus." (Mannheimer Morgen, 28.02.12)

Jugend – 3D 3H
ab 12 Jahren
ÜbersetzungThe, Monika
OriginalspracheNiederländisch
AufführungsgeschichteUA: 07.03.07, MUZtheater, NL-Zaandam; R: T. Fransz
DSE: 25.02.12, Schnawwl am NT, Mannheim; R. T. Fransz
BesetzungshinweisSchauspielerangabe bei Mehrfachbesetzung
TSV-ID1308

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