Patric Tavanti

Keine Chance

Thomas saß im Gefängnis. Drei Jahre lang. Für einen Mord, den er nicht begangen hat. Er war in einer rechtsradikalen Clique, hat Ausländer verprügelt. Aber ermordet hat er niemanden. Wer den Albaner damals überfahren hat, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er es nicht war und trotzdem im Gefängnis saß. Jetzt ist er draußen und trifft seinen alten Freund Andy wieder.
Patric Tavanti schildert die Begegnung der beiden, die sich zwischen Wiedersehensfreude und Misstrauen, zwischen gespielter Coolness und Anspannung, zwischen Freundschaft und Hass hin- und herbewegt. Thomas hatte viel Zeit, über jenen Abend nachzudenken, der sein Leben verändert hat - und sein anfänglicher Verdacht ist ihm zur Gewissheit geworden: Andy hat den Mord begangen und ihn, seinen besten Freund, verleumdet und ins Gefängnis gebracht. Thomas konfrontiert Andy mit seinem Verdacht. Die Situation eskaliert.
"Keine Chance" ist ein Stück über Rechtsradikalismus, vor allem aber ein Stück über den Umgang mit Schuld.

Jugend – 2H
ab 14 Jahren
AufführungsgeschichteUA: 16.02.12, Landesbühne Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Eisleben; R: A.-K. Hanss
TSV-ID1246

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