Ralf-Günter Krolkiewicz

Fluchthut

Treffen zwei Menschen aufeinander, kann das Dilemma vorprogrammiert sein: Dialoge, Sprechakte, Missverständnisse.
Krolkiewicz führt in 21 Szenen Menschen zusammen, denen es weniger um Kommunikation als um Rechthaberei zu gehen scheint. So bekommen die Gespräche dieser eigenwilligen Zeitgenossen rasch eine faszinierende Schräglage. Man dreht das Wort im Mund herum, stellt groteske Bezüge her und hört eher "das Gras zwischen den Zeilen wachsen", als dass man den anderen wirklich wahrnimmt.

"Die 21 Szenen von Ralf-Günter Krolkiewicz geben nicht einfach Erfahrungen aus dem Alltag wieder, sondern verfremden und übertreiben sie. So werden die kleinen Absurditäten des täglichen Lebens überdeutlich erkennbar - oft sogar in solcher Klarheit, dass man herzhaft darüber lachen muss." (Zurzacher Zeitung, 16.04.05)

"'Fluchthut' stellt einen radikalen Bruch mit allen Konventionen dar und zeigt gleichzeitig eine ebenso radikale Übereinstimmung von sprachlicher Form und Inhalt. [...] Brutalität (manchmal ein ‘Mordstheater‘) und Leidenschaft kommen unverblümt zum Ausdruck. Der Untertitel des Stücks - 'Minidramen aus dem absurden Alltag' - ist durchaus Programm: Nicht etwa seine Dramen seien absurd, so Krolkiewicz, sondern der Alltag." (Zurzacher Zeitung 23.04.05)

Schauspiel – 2D 2H    frei zur UA

ZusatzinformationWerkangabe: Mini-Dramen aus dem absurden Alltag

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