Antonia Brix Matthias Fankhauser Florian Steiner

Söhne & Väter

Einen Vater hat jeder, und: Jeder Mann, egal ob Aufsteiger, Rebell oder Spießer, ist ein Sohn - und ein potentieller Vater. "Söhne & Väter" erzählt von der Vielschichtigkeit der Vater-Sohn-Beziehungen, von wahren Vätern, von solchen, die es nie gab, und denen, die es vielleicht geben sollte - oder auch besser nicht. In den 21 lose aneinander gereihten Szenen, in denen die Schauspieler in die verschiedenen Vater- und Sohnrollen springen, kommen essentielle Dinge zur Sprache, u. a. die Frage, ob man seinen Vater wirklich geliebt hat. Oder sagt man das nur so dahin, weil er eben der Vater ist ... Soll man in einer Grabrede eine Bewunderung und Liebe heucheln, die man nicht fühlt, oder soll man sagen, wie es ist, beziehungsweise war: "Unser Vater Ruedi Strässle hat gesoffen, ist fremd gegangen, Klammer: Huren, hat seine Söhne gehasst, und nun ist er Gott sei Dank tot!"

"Entstanden ist ein assoziationsreiches Stück über ein stets aktuelles Thema, dessen spezielle Tiefen noch längst nicht die Auseinandersetzung erfahren haben wie etwa Mutter-Töchter-Beziehungen." (Vorstadttheater Basel)

"Väter und Söhne ist, wie Mütter und Töchter, Liebe, Hass, Aggression, Zärtlichkeit, Wut, Reue. Hochproblematisch. Die Regisseurin Antonia Brix nimmt die Problematik auf und stellt sie in 'Väter und Söhne' als Zweipersonenstück dar. Sie verzichtet auf elektronische Dekoration und vertraut auf die Schauspielkunst. Das ist ihr Glück." (Blick, 23.10.04)

Schauspiel – 2H    frei zur DE

AufführungsgeschichteUA: 21.10.04, Theater an der Sihl, CH-Zürich; R: A. Brix

Wenn Sie sich als Nutzer anmelden, können Sie hier online Ansichtsexemplare bestellen.