Grim wäre so gern ein Held aus dem Märchenbuch: Er würde die Rolle des Wolfes übernehmen. Insgeheim hofft er, dass seine Bötterflai das Rotkäppchen spielt. Solange er träumt, besteht auch die Chance, dass die Träume Wirklichkeit werden. Ein überdimensionaler Plattenspieler, der die Größe einer kleinen Drehbühne hat, ist Plattform der Wünsche und Sehnsüchte Grims.
"Poesie zwischen Tag und Traum. [...] Es ist eine Sprache für sich, denn hin und wieder werden Silben, einzelne Wörter zur Darstellung einer Situation artikuliert. [...] In diesem Traum-Platten-Spiel ist Dr. Grim ein melancholischer Poet, ein clowniger Platten-Spieler, ein Möchtegern-Wolf voller Dummheiten, voller Ängstlichkeit und vor allem voller Träume. Das Spiel [...] bot eine wunderschöne Theaterstunde. Man sollte das Geschehen nicht durch den nüchternen Filter des Verstandes rinnen, sondern sich ganz einfach davon einfangen lassen."
(AT/BT/FT, 14.04.93)
"Die Inszenierung (Norbert Aust) am KiJuTheater im Werftpark, Kiel bringt verträumte Phantasie mit Schauer und Spaß auf die Bühne, ist voller Sprachwitz und bietet fernsehwunden Augen und radioaktiven Ohren ein spannendes Spektakel für Neugierige."
(Kieler Nachrichten, 27.11.97)
Kinder, Monolog – 1H
ab 7 Jahren
| Aufführungsgeschichte | UA/ SE: 14.10.92, theaterschöneswetter, CH-Lenzburg/ Theater Tuchlaube, CH-Aarau; R: P. Steinmann DE: 30.11.97, KiJuTh im Werftpark, Kiel; R: N. Aust ÖE: 01/1998, Jugendtheater Die Kiste, AT-Tulfes; R: H. Capovilla |
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