Mark Wetter Paul Steinmann Stephan Lichtensteiger Jörg Bohn

Aprikosenzeit

Ein echter Zwerg in seinem Gewächshaus? Der alte Gärtner Lavalle kann es nicht glauben. Doch nach einiger Skepsis nähern sich die beiden einander an, werden Freunde. Und so hilft Lavalle dem Zwerg Conte Luigi ein Rätsel zu lösen, das diesem vom Zwergenkönig gestellt wurde. Als das geschafft ist, darf Conte Luigi zurück ins Zwergenreich und dort sogar die Tochter des Zwergenkönigs heiraten.

Das Stück lebt "von Behutsamkeit, ruhig-witzigen Dialogen sowie den vielen Facetten menschlicher Begegnung. [...] Annäherung, Abweisung, Zank und Streit führen zwischen den beiden grundverschiedenen Gestalten zu einer merkwürdig-unwirklichen Freundschaft." (Thurgauer Volksfreund, 27.09.96)

"Hingerissen ist das Publikum von Luigis und Lavalles knappen Dialogen, die bald geheimnisvoll, bald umwerfend lakonisch daherkommen. Ebenso von der beredten Körpersprache dieser beiden exzellenten Schauspieler, die all das auszudrücken vermag, was der so dichte und auf den zweiten Blick manchmal gar tiefsinnige Text unausgesprochen lässt. [...] Mit zauberhafter Schwerelosigkeit entwickelt sich die Handlung aus sich heraus, ohne Moral und aufgesetzter Suche nach einem didaktischen Sinn." (Mannheimer Morgen, 15.11.96)

"Ein sagenhaft verträumtes Marillenmärchen. Ein sinnliches Traumstück ohne Erwachen. Eine zeitlose Verzauberung unter Träumern, denen des Rätsels Lösung nicht einfallen will, weil das gemeinschaftliche Geschichte-Spinnen so wohl tut." (Der Standard, 06.06.99)

Kinder – 2H
ab 6 Jahren

ÜbersetzungVogel, Wiebke
OriginalspracheSchweizerdeutsch
AufführungsgeschichteUA: 09.09.95 im Theater Tuchlaube, CH-Aarau; R: S. Lichtensteiger
DE: 25.09.96, Stadttheater Konstanz; R: M. Neidhardt
ÖE: 06.09.97, stromboli, AT-Hall; R: A. Kratzer

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