Gertrud Pigor

Zwei Monster

Zwei Kerle und zwischen ihnen ein hoher Berg. Der eine Kerl sieht morgens die Sonne auf-, und der andere sieht sie abends untergehen. Jeder lebt zufrieden auf seiner Seite des Berges. Sie können sich nicht sehen, doch manchmal reden die beiden miteinander, durch ein Loch im Berg, und erzählen sich vom Sonnenuntergang und wie schön es ist, wenn am Abend der Tag geht. - "Moment mal, der Tag geht? Abends kommt die Nacht, das weiß doch jeder, erzähl kein Quatsch, Du Erbsenhirn!" Das lässt sich kein Kerl gefallen: Und schon streiten die beiden, dass die Felsbrocken fliegen. Bis schließlich der ganze Berg in Stücke geschlagen ist und sie sich zum ersten Mal gegenüberstehen. Ein Stück vom Rechthaben und Spaß am Streiten.
"Wortwitz ist Trumpf, wenn 'Zwei Monster' streiten. Theater für Kinder kann ja so schön sein. Auch für Erwachsene. Hier kamen alle Altersgruppen auf ihre Kosten. Einträchtig amüsierte man sich bei der Premiere von 'Zwei Monster'. Pigor hat sie mit leichter Hand und viel Fantasie bestens in Szene gesetzt." (Kieler Nachrichten, 10.10.00)
"Ein dolles Spektakel, das gottlob nicht pädagogisch verworfen wird, sondern als lustvoller Spaß daherkommt und vom kleinen Publikum ordentlich angefacht wird."
(taz bremen, 22.09.01)

Kinder – 1D 2H
ab 4 Jahren

Quelle frei nach dem Bilderbuch „Two Monsters” v. David McKee
Aufführungsgeschichte UA: 08.10.00, KiJuTheater im Werftpark, Kiel; R: G. Pigor
ÖE: 29.01.04, Zimmertheater Waltraud Starck, AT-Linz; R: I. Toma
SE: 07.05.06, Figurentheater Doris Weiller, CH-Basel; R: T. Stauffer

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