Peter H. Gogolin Dino Buzzati

Das Geheimnis des Alten Waldes

Der pensionierte Oberst Sebastian Procolo hat von seinem Onkel Morro einen alten Wald geerbt - und mit ihm einen wunderlichen Diener sowie den sechsjährigen Benvenuto. Als er seinen neuen Besitz besichtigen und nutzbringend verwerten will, lernt er zudem einen gealterten Wind, eine unzuverlässige Wach-Elster und die Baumgeister kennen. Durch diese seltsamen Begegnungen setzt sich ein Erkenntnisprozess in Gang, der den Oberst allmählich läutert - und ihn einiges an Lebenskraft kostet.

"Am Ende siegt das Edle. Der Oberst hat wegen seiner Bosheit gar den eigenen Schatten verloren. Aber er kommt zur Besinnung und stirbt erlöst von seinen Sünden. Die Phantasien können Purzelbäume schlagen wie der tanzende Wind, die Geister des alten Waldes werden weiterleben, wie im Märchen, und das junge Publikum hat eine Idee mehr davon, wie es sein könnte, wenn Erde und Mensch, Baum und Wiese, Eidechse und Schmetterling als etwas Göttliches begriffen würden." (Lausitzer Rundschau, 07.05.03)

"Im Kern geht es um all jene Fragen, die sich größere Kinder und Erwachsene ohnehin immer stellen: Wo bleibt das Kind in uns, wenn man in jene Jahre kommt? Der ewige Kampf zwischen Groß und Klein, Identität und Alterität. [...] Wer sein Auge am Erwachsenentheater geschult hat, darf hier vor allem staunen, wie unverkrampft sich gewichtige Themen verhandeln lassen. Es stimmt nicht, dass aufklärerische Absichten und spielerische Leichtigkeit unvereinbar wären." (Theater der Zeit, 06/2005)

Kinder, Märchen – 2D 3H
ab 8 Jahren

ZusatzinformationWerkangabe: ein Märchen mit Musik
Auszeichnung: 2005, Marburger KiJuThPreis 2005 für die Inszenierung des Puppentheaters der Stadt Halle
Besetzungshinweis: Schauspielerangabe bei Mehrfachbesetzung
AufführungsgeschichteUA: 05.12.97, Staatsschauspiel Dresden; R: J. Starczewski

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