Sherwood Forest im Jahr 1213, das Abenteuer kann beginnen - die Geschichte von Robin Hood, dem Meister der Diebe und Herrn des Waldes. Zu jener Zeit gestatteten die großen Herrschaften dem armen Volk, den Sommeranfang zu feiern. Drei Tage lang wurde getanzt, gespielt, gelacht - und das Volk erkor zwei junge Menschen zum König und zur Königin des Sommers. In jenem Jahr krönt man Robin Hood. Die ausgelassene Menge ist bereit, das Maifest wie noch nie zu feiern, denn endlich triumphieren Gerechtigkeit und Liebe, wenn auch nur für kurze Zeit: Die liebreizende Marian trifft ihren Robin wieder, Bruder Tuck kann sein Bierfass leeren, und es wird eine reiche Ernte geben.
Robin Hood ist eine Legende, ein Traum, eine Utopie des Spiels, der Gerechtigkeit und der Liebe. Jeder trägt einen kleinen Robin Hood in seinem Herzen und vielleicht auch einen kleinen, bösartigen Sheriff, der sich ab und zu in einem düsteren Winkel unserer Seele offenbart. Na ja, und "den Bösen" in einer Geschichte und auf dem Theater zu spielen, macht viel mehr Spaß als "den Guten".
"Das kleine, etwa einstündige Dramolett hat singspielhafte Züge, denn es wird, mitsamt seinen balladesken Gesangseinlagen, in einem der mittelalterlichen Volks- und Tanzmusik angenäherten Stil von Laute und Spinett recht stimmungsvoll begleitet. [...] Natürlichkeit, Sinn für Situationskomik und auch sprachliches Ausloten der Rollen ist dem kleinen Ensemble zuzubilligen."
(OÖ Kulturbericht, 11/2000)
"Die bekannten Figuren aus 'Robin Hood' gewinnen Konturen, ohne im darstellerischen Halbrelief stecken zu bleiben und ohne zu Karikaturen zu werden."
(Westdeutsche Zeitung, 16.05.01)
Kinder – 1D 4H
ab 5 Jahren
| Übersetzung | Korn-Wimmer, Brigitte |
| Originalsprache | Italienisch |
| Aufführungsgeschichte | UA: 1998, La Baracca, I-Bologna; R: V. Frabetti; ¯ G. Duma > DSE: 10.10.00, u\hof: am LT, A-Linz; R: C. Hempel > DE: 08.05.01, Wupper Theater, Wuppertal; R: E. Schafheutle |
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