Roberto Frabetti Maria Ellero

Der Zug und der Regenbogen

(Il treno e l’arcobaleno)

Am Anfang der Zeit war die Welt grau. Alles war grau. Die Wölfe waren grau, die Blumen waren grau, und auch die Wolken waren grau. Dann kamen die Farben - alle Farben der Welt. Aber nicht jedes Tier war zufrieden mit der Farbe, die es bekommen hatte. Der Elefant z. B. war überhaupt nicht zufrieden damit, rot zu sein. Aber zum Glück gibt es Wasser, und wenn es regnet, wenn es wirklich regnet und regnet und regnet, wäscht Wasser alles weg. Auch die Farben, alle Farben der Erde. Doch so ist es auch nicht gut. Die Farben sind schön, man muss sie retten, wiederfinden und zurück in den Himmel bringen. Aber wie kommt man dorthin? Mit einem Zug! Ein Zug, der fährt und nur einen Augenblick anhält - wie der Regenbogen.

"Mit einfachsten Mitteln wurden wirkungsvoll große Bilder gemalt, die der kindlichen Vorstellungswelt gerecht werden und auch die anwesenden Erwachsenen schmunzeln ließen." (Westdeutsche Zeitung, 16.02.01)

Kinder – 1H
ab 2 Jahren

ÜbersetzungKorn-Wimmer, Brigitte
OriginalspracheItalienisch
PublikationVictor, Marion (Hrsg.): Spielplatz 13. Sieben Theaterstücke für die Allerkleinsten, Verlag der Autoren, Ffm., 2000
ZusatzinformationBesetzungshinweis: 1 D oder 1 H
AufführungsgeschichteUA: 1996, La Baracca, IT-Bologna
DSE: 12.02.01, WLT, Castrop-Rauxel; R: T. Kreilos
ÖE: 01.12.06, Jugendtheater Die Kiste, AT-Tulfes; R: R. Parton
TSV-ID1101

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