Es ist Nacht. In vierzehn disparaten Einzelszenen begegnen sich zumeist fremde Menschen und verstricken sich in groteske Unternehmungen. Die Dingwelt um sie herum gewinnt ein nicht minder sonderbares Eigenleben. Erst in der neunten Szene wird der Grund aller Wirrnis entschlüsselt: Die Sonne ist implodiert. Drei, in die Schwärze des Morgens spielende Musiker spenden dem verängstigten Getränkeautomaten Trost, ehe der hoffnungslose Kampf des anbrechenden Tages gegen die immerwährende Nacht endet: Die Zeit steht still.
"Visniec legt seinen Weltuntergang als ein aberwitziges Szenario an, von dem die Welt heute gar nicht einmal so weit entfernt zu sein scheint. 'Worte verwandeln sich in eine Art geistige Gelatine'." (Kölnische Rundschau, 04.11.98)
Schauspiel – 1D 2H
| Übersetzung | Bogensberger, Katharina |
| Originalsprache | Französisch |
| Publikation | Éditions Crater, FR-Paris, 1996 |
| Zusatzinformation | Übersetzungen: übersetzt ins Rumänische und Katalanische |
| Aufführungsgeschichte | UA: 30.09.97, Compagnie Pli Urgent, FR-Lyon; R: C. Auger DSE: 29.10.98, Horizont Theater, Köln; R: C. Wolf Ungarische EA: 11.10.12, Deutsche Bühne Ungarn, HU-Budapest; R: D. Tzopa |
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