Ali Jalaly

Rausländer?

"Vor sieben Jahren kam der Iraner Alireza Koushk Jalaly aus Teheran in die Bundesrepublik. Was er als Ausländer in seiner neuen Heimatstadt Köln täglich erlebte, hat er Abend für Abend sorgsam im Tagebuch aufgeschrieben." (Kölner Stadtanzeiger, 21.02.91)

In diesem Stück hat er viele seiner Erfahrungen thematisiert, die von unterschwelliger oder ganz offener Diskriminierung über heuchlerische Freundlichkeit bis zu nervigen Fragen danach, ob es nicht schwierig sei, ein Buch von rechts nach links zu lesen, reichen. Angereichert wird dieser Erfahrungsmix mit authentischen Zeitungsberichten oder satirischen Gesangseinlagen, etwa der eines Kochs, der pathetisch die Vorzüge des "rein deutschen" Sauerkrauts besingt.

"Eine Szenenfolge von grotesken Geschichten aus dem Leben von Ausländern, Aussiedlern, Übersiedlern und Asylanten. Reale Erfahrungen und Zeitungsmeldungen, Komisches und Tragisches. [...] Jalaly hat sich Tränen, Traum und Utopie von der Seele geschrieben." (Express, 21.02.91)

Schauspiel – 2D 2H

ZusatzinformationWerkangabe: eine satirische Revue
AufführungsgeschichteUA: 19.02.91, Comedia, Köln; R: V. Bussmann

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