Roberto Frabetti

Abenteuer im Kühlschrank

(Avventure in frigorifero)

Es gibt Träume, Tagträume und Träume, die man besser Wünsche nennen sollte. Nichtsdestotrotz gehören diese Wünsche zur Welt der Träume ... und Träume sind Schäume und daher manchmal sehr seltsam.
Ein Mann ist alleine zu Hause, hämmert am Küchenschrank herum und bekommt plötzlich Hunger. Er deckt zuversichtlich den Tisch, bereitet alles vor, zündet bereits den Herd an, um sich "Maccheroni mit Ragout und Käse" zuzubereiten, öffnet den Kühlschrank: Gähnende Leere. Nur ein Eis und eine stinkende Hühnerkeule. Er hat vergessen einzukaufen. Hungrig, wie er ist, beschließt er, wenigstens das Eis zu essen. Da klingelt etwas wie ein Telefon. Doch woher kommt das Klingeln?
So seltsam das klingt, aber es klingelt der Kühlschrank und der fängt dann auch noch an zu sprechen: "Jemand braucht Hilfe! Los gehen wir! Das Volk der Tiere hat das Volk der Möbel um Hilfe gebeten!"
Und der Mann geht mitsamt seinen Möbeln auf eine abenteuerliche Reise zum Südpol, ins ewige Eis, um einem Feuervogelbaby seinen Kühlschrank zu leihen, bis dieser wieder von seiner Mama zur Sonne zurückgeholt wird, damit der Südpol dem Pinguin und dem Eisbär nicht unter dem Popo wegschmilzt.

Kinder – 1H
ab 2 Jahren

ÜbersetzungKorn-Wimmer, Brigitte
OriginalspracheItalienisch
Zusatzinformationübersetzt ins Flämische von Wim Van de Velde (Frigo)
Besetzungshinweis: 1 D oder 1 H
AufführungsgeschichteUA: 2002, La Baracca, IT-Bologna
DSE: 16.11.06, Stadttheater Gießen, TiL – Studiobühne; R: J. U. Kortmann
Belgische EA (in flämischer Sprache): 05.10.09, Kip met Kop vzw, BE-Zwijndrecht, in Oudenaarde

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