Theo Fransz

Schwestern

(Zus en Mathilde)

"Es gibt Dinge, die man sich gar nicht vorstellen will. Und doch geschehen sie. Dass jemand stirbt: Die eigene Schwester, die für Mathilde die beste Freundin und einfallsreichste Spielkameradin war. Mit der man streiten und lachen, Quatsch machen und weinen konnte. Um das Unabänderliche annehmen zu können, braucht es Zeit.
Nacht für Nacht wird Mathilde von ihrer toten Schwester besucht, sie spielen die alten Spiele, reden und trösten einander. Erst wenn aus Mathildes Verzweiflung Trauer geworden ist, und die Erinnerung auch schöne Momente birgt, kann die Tote beruhigt gehen." (Spielplanheft carrousel Theater an der Parkaue, Berlin, 08-11/2003)
"'Schwestern' ist ein im Grunde alterloses Stück, das auf ernsthaft komische Weise das Grauen der Einsamkeit und die Machtlosigkeit gegenüber dem Schicksal beschwört. [...] Die kindlichen Spielereien legen umso mehr Bedeutung auf die sparsam gehaltenen Sekunden des Schweigens, der Sprachlosigkeit. Dann ist für einen nachdenklichen, beklemmenden Moment Ruhe im Karton, während sich die subtile Essenz des kindlichen Redeschwalls ihren Weg zum Hinterkopf des jungen Theaterbesuchers bahnt." (taz, Berlin, 04.03.04)

Kinder, Jugend – 2D
ab 8 Jahren

ÜbersetzungThe, Monika
Originalsprache Niederländisch
Übersetzungen aus dem Deutschen übersetzt ins Englische von Paul Harman (Matty and Sis)
Aufführungsgeschichte UA: 08.02.04, Kalebas Produkties; R: T. Fransz
DSE: 28.02.04, carrousel Theater, Berlin; R: T. Fransz
Engl. EA: 10.10.04, CTC Theatre, GB-Darlington; im Rahmen des Take Off Festivals; R: N. Hajiyianni
SE: 25.05.05, Theater an der Sihl, CH-Zürich; R: E. Beeler
ÖE: 07.11.06, TaO! , AT-Graz
Auszeichnung 2011, Marburger KiJuThPreis (2. Preis)

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