In Grims Garten wachsen scheue Blumen, forsche Blumen, sich allzu leicht erkältende und andere. Sie alle sind ihm ans Herz gewachsen. Umso mehr, als ein unsichtbarer Nager den Pflanzen an die Wurzel will. Grim weiß sich zu wehren und verfolgt das Untier mit demselben Eifer, mit dem er auch von der gelben Kugel erzählt. Und was es mit der gelben Kugel auf sich hat, das muss Grim auch erst herausfinden.
"Grim hat zwar keinen Bruder (und deshalb wohl kein zweites 'm'), aber eine Menge kommunizierende Botanik um sich herum. Wie eine Kreuzung aus Gugelhopf und Unterwasserhelm sieht der schnarchende Hans aus, der tief grummelt und schnaubt. Die Ungeduld mit den vielen Fühlern nölt, das Fleisch fressende Vergissmeinnicht auf Diät pustet und raucht und Gertrude meint öfters, sie sei eine Wanderblume. Hat sie sich doch über Nacht im gelben Buch versteckt, woraus Grim, selber ein ebenso zartes wie schlaues, aber auch scheues Menschenpflänzchen, das nächste Kapitel vorlesen will." (Tages Anzeiger, 21.08.99)
Kinder, Jugend, Monolog – 1H frei zur DE
ab 8 Jahren
| Übersetzung | Vogel, Wiebke |
| Originalsprache | Schweizerdeutsch |
| Aufführungsgeschichte | UA/ SE: 13.11.98, theaterschöneswetter, CH-Lenzburg/ Theater Tuchlaube, CH-Aarau; R: E. Beeler |
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