"Zwei Schauspieler proben für ein neues Theaterstück. Eine deutsche Ärztin und ein niederländischer Patient treffen sich in einer Klinik. Sie mögen sich, haben ein tiefes Verständnis füreinander, lieben sich gar? Und entdecken ein dunkles Geheimnis der Vergangenheit. Die Perspektiven wechseln zwischen den Schauspielern, die versuchen, sich ihre Rollen zu erarbeiten und rutschen dann wieder hinein in das Leben der realen Personen, die quasi ihre Geschichte selbst spielen. [...] Diese Gratwanderung geling, weil die Geschichte große historische Konstrukte auf eine erlebbare Ebene holt. Zudem entbehrt das Stück nicht einer gewissen kriminalistischen Dramaturgie. [...] Was schlussendlich bleibt, ist eine konsequente, spannende Geschichte. [...] Ein gelungener und segensreicher Spagat." (Ruhr Nachrichten, 14.10.03)
Die "Rosenbergvariationen" zeigen, wie falsche Grenzen gezogen werden, wie Vorurteile über Jahre bestehen bleiben und das Leben und dessen Verlauf bestimmen. Eine Geschichte über die so unendlich langsam verheilenden Wunden der Vergangenheit, über Scham und Vorwürfe, aber auch über Verständnis und Verzeihen.
"Das Stück hat wunderbar tiefe Szenen, ist witzig, spritzig - um so gleich auch wieder Tiefe zu zeigen, Eindringlichkeit." (Rheinische Post, 09.07.03)
Jugend – 1D 1H
ab 15 Jahren
| Übersetzung | Ohler, Crisha |
| Originalsprache | Niederländisch |
| Auszeichnungen | 2004, 20. KiJuThTreffen NRW, Gelsenkirchen: NRW-Preis |
| Aufführungsgeschichte | UA: 05.07.03, Theater mini-art, Bedburg-Hau; R: R. Knobel |
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