Paul Steinmann Jörg Bohn

Stromboli

Franz Wiederkehr liebt Vulkane, Raketen, Mörser, Feuersterne. Als Pyrotechniker reist er durch halb Europa und erfreut mit seinen ausgetüftelten Feuerwerken die Menschen auf Festen und Feiern. Natürlich darf auch die passende Musik nicht fehlen. Sein Alltagsleben verläuft allerdings alles andere als explosiv, ohne Ausbrüche, Farborgien und Applaus: Franz Wiederkehr lebt alleine. Und manchmal überkommt ihn die Einsamkeit. Dann erinnert er sich an seine Kindheit, seine Jugend. Es kommt ihm vor, als säße er noch immer in seinem Kinderzimmer und müsse Hausaufgaben lösen. Dabei hätte er damals viel lieber den Vulkan Stromboli erklommen. Doch eines Tages nehmen Franz Wiederkehrs Erinnerungen plötzlich Gestalt an. Er bekommt Besuch.

"'Stromboli' ist eine Begegnung mit sich selbst, mit der Erinnerung; ein Zusammentreffen von Zeit und Raum. Es ist eine gleichermaßen spielerisch leichte wie ernsthaft schwere Auseinandersetzung mit der persönlichen Gegenwart und Vergangenheit." (Aarauer Zeitung, 09.10.03)

"'Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht vertrieben werden können', schrieb der deutsche Dichter Jean Paul. Diese Wahrheit wurde von Paul Steinmann und Jörg Bohn in 'Stromboli - ein Stück Erinnern' eindrücklich und prägnant umgesetzt." (o.A., 06.04.03)

"Ein feinfühliges kleines Wunderwerk." (Aarauer Zeitung, 14.10.03)

Kinder – 2H
ab 10 Jahren
ÜbersetzungVogel, Wiebke
OriginalspracheSchweizerdeutsch
Werkangabenein Stück Erinnern
AufführungsgeschichteUA: 11.10.03, Theater Tuchlaube, CH-Aarau (Koproduktion mit J. Bohn); R: P. Steinmann
TSV-ID1001

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