Pascal Brullemans

Tal der Schatten

(Vipérine)

Es ist Vipérines neunter Geburtstag. Bei Papa klingelt das Telefon: "Sie ist weg." – "Was?!" – "Sie hat ihren Freundinnen gesagt, dass sie eine Mission hat, und ist verschwunden." Und mit ihr eine Urne voll Asche ...
Während Papa Vipérine sucht, trifft diese auf ihre verstorbene Schwester Fée, mit der sie sich gemeinsam auf den Weg durch das Tal der Schatten zum Bänderbaum macht. "In seinen Zweigen hängen tausende Bänder. Ein Band für jeden Gestorbenen, den die Lebenden nicht gehen lassen wollen." Da nur die Lebenden die Bänder lösen können, verspricht Vipérine, Fée zu befreien. Doch Papa kann seine erstgeborene Tochter noch nicht gehen lassen.
Brullemans neues Stück handelt vom Abschiednehmen. In poetischen Bildern erzählt "Tal der Schatten" von der Notwendigkeit des Loslassens und von den verschlungenen Wegen dahin.

Kinder – 2D 2H    frei zur DSE
ab 9 Jahren
ÜbersetzungJandl, Andreas
AufführungsgeschichteUA: 18.11.12, Maison de la culture Maisonneuve, CA-Montréal; R: N. Bélanger
Französische EA: 27.03.13, La Comédie de Reims, FR-Reims; R: N. Bélanger
Szenische Lesung: 10.06.13, semaine de la dramaturgie contemporaine, MX-Guadalajara
Mexikanische EA: 11/2013, MX-Guadalajara
OriginalspracheFranzösisch
Zusatzinformationübersetzt ins Englische von Alexis Diamond (The Ballad of Viperette) und ins Spanische von Pilar Sánchez Navarro (La Balada de Viperina)
TSV-ID1392

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