Martina van Boxen

Nalu und das Polymeer

Die phantastische Geschichte eines mutigen Mädchens das unbequeme Fragen stellt

„‘Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft, inmitten eines unermesslichen Ozeans, lebt auf einer Insel ein Mädchen.‘ Nalu ist ihr Name. Wenige tauchen so gut wie sie. Nur wer tief tauchen kann, dem gelingt es, das lebensnotwendige PI zu finden. Denn davon ernähren sich die Inselbewohner, daraus stellen sie ihre Kleidung her, ja, daraus sind sogar ihre Häuser gemacht. Doch Nalu kommt immer öfter mit leeren Händen von ihren Tauchgängen zurück. Und die Insel, ebenfalls aus PI, beginnt langsam zu schrumpfen. Da entdeckt Nalu im Meer etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hat. Etwas, das nicht PI ist!
Das Stück geht der Frage nach, was wäre, wenn eine Umweltkatastrophe unermesslichen Ausmaßes unseren Planeten derart verändert hätte, dass Kunststoff der einzig verfügbare Rohstoff wäre, mit dem sich die Menschen ihr Überleben sichern können.“ (Junges Schauspielhaus Bochum)

„Das Ganze driftet nie ins Fatalistische ab, im Gegenteil: Mit Humor und Fantasie werden auch die schrecklichsten Bedrohungen gemeistert.“ (WAZ, 03.10.16)

„Bei allem Ernst ein ausgesprochen sinnliches Vergnügen.“ (www.lokalkompass.de, 05.10.16)

Kinder – 3 Darst.
ab 8 Jahren
Besetzungshinweis1 D, 2 H (bei der UA) oder 2–3 D/H
AufführungsgeschichteUA: 01.10.16, Junges Schauspielhaus Bochum; R: M. van Boxen
TSV-ID1476

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