Jutta Schubert

Hexenbrennen

Mitten im 30-jährigen Krieg wird der Jesuitenpater Spee Augenzeuge der Hexenverfolgung. Als Beichtvater zahlreicher als "Hexen" gefolterter und abgeurteilter Frauen kommt er zu der Überzeugung, dass die Frauen unschuldig sind. Wegen seiner Aufsehen erregenden Schrift gegen die Hexenprozesse gerät er in Konflikt mit seinem Orden.

"Was der Autorin gelingt, ist der totale Blick auf eine Epoche des Grauens, die von Gewalt, Krieg, Seuchen und drakonischer Inquisitionsherrschaft geprägt ist. [...] Behutsam, aber mit klarer und bühnenwirksamer Stimme, die Raum für Schwingungen, Blicke und Pausen lässt, entwickelt Schubert einen spannenden Handlungsablauf." (Rhein Zeitung, 07.05.96)

Schauspiel – 1D 3H
BesetzungshinweisSchauspielerangabe bei Mehrfachbesetzung
AufführungsgeschichteUA: 01.05.96, Theater Trier; R: K.-D. Köhler
PublikationFranz, Gunther (Hrsg.): Hexenbrennen. Schauspiel zum Leben und Werk des Jesuitenpaters Friedrich Spee, Spee-Buchverlag, Trier, 1997
TSV-ID1408

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