Theo Fransz

Flo und das Geheimnis der schwarzen Schmetterlinge

„Dromedarhöcker, Knoten, Krankenhaus, Papa weint, Mama lacht, Schmetterlinge… Es ist verwirrend, was Fleur nachts auf der Toilette aus dem Gespräch ihrer Eltern heraushört. Was hat das zu bedeuten? Muss sie sich Sorgen machen? Ihre Gedanken fahren Karussell. Superflo erscheint mit ihren beiden Gehilfen Timor und Angor. Sie holen Fleur in ihre Welt, die ganz anders und eigenartig ist. Sie kämpfen gegen Schmetterlinge, geben Ballonen Wasser und können Dinge auftauchen und verschwinden lassen. Für Fleur sortieren sich ihre Ängste nach und nach, bis sie sich voller Hoffnung von den Dreien verabschieden kann.“ (Theater Bremen)
Das Stück gewährt Einblick in die Phantasiewelt eines Kindes, das mit dem möglichen Verlust eines Elternteils umgehen muss. Dabei ist Grenze zwischen Realität und Vorstellung nicht immer greifbar – umso mehr dafür Angst und Machtlosigkeit und das Festklammern an die Hoffnung, die so fragil und kurzlebig sein kann wie ein Ballon.
„Das kleine Ensemble […] spielt das mit flottem Timing und erweckt die surreale Traumwelt von Fleur zum Le-ben, in der sich die Wechselfälle des realen Lebens auf eigentümliche Weise spiegeln. Ein durchaus forderndes Theatererlebnis, das Stoff zum Nachdenken bietet – auch für Erwachsene.“ (Kreiszeitung, Rolf Stein, 30.08.17)

Kinder – 2D 2H
ab 6 Jahren
ÜbersetzungKluitmann, Andrea
AufführungsgeschichteUA: 26.08.17, Moks am Theater Bremen (Auftragswerk); R: T. Fransz
ÖE/ SE - frei -
TSV-ID1488

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