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Aktuelles

Auf Ötzis Spuren

30 Jahre „Mann aus dem Eis“ » mehr

Dachau liest 2021

Interaktive Lesung mit unserer Autorin Doris Dörrie » mehr

Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2021

Auszeichnung für Andreas Jandl » mehr

Buchpremiere: „Unruhen“

Lukas Holliger präsentiert neuen Erzählband » mehr

Wir sind zurück

Unsere Uraufführungen im Herbst 2021 » mehr

Kohlhaas-Konjunktur

Kleists Novelle an deutsch­sprachigen Bühnen gefragt » mehr

Brockes-Stipendium für Barbara Buri

DÜF fördert „schöpferische Auszeit“ » mehr

Nah dran! 2022/23

Zuschlag für Jens Raschke und JUST Wiesbaden » mehr

Premieren

Fr ◊ 24.9.2021
Theater Triptychon

Rosa und Celeste
von Marco Baliani
Premiere

Fr ◊ 24.9.2021
Theater Dortmund

Playing from the Heart
von Charles Way
Premiere

Di ◊ 28.9.2021
Schauburg München

Glück im Doppelpack
von Sophie Kassies
Deutschsprachige Erstaufführung

Mi ◊ 29.9.2021
Teatr im. Wandy Siemaszkowej

Plötzlich war er aus der Welt gefallen
von Michael Müller
Wiederaufnahme

Do ◊ 30.9.2021
Stadttheater Gießen

Ein König zu viel
von Gertrud Pigor
Premiere

Fr ◊ 1.10.2021
Theater Dortmund

Kein leichter Fall
von David S. Craig
Deutschsprachige Erstaufführung

» alle Premieren
Wiederaufnahme 5.9.2021
Theater Münster

Das Gesetz der Schwerkraft

von Olivier Sylvestre

Mit „Das Gesetz der Schwerkraft“ setzt sich Olivier Sylvestre kritisch mit dem heteronormativ geprägten Gesellschaftsbild auseinander. Freundschaft und Akzeptanz, ebenso das Anderssein und die Selbstfindung werden hier thematisiert.
Es ist die Geschichte von Dom und Fred, zwei 14-Jährigen, die verschiedener und gleichartiger nicht sein könnten. Dom, der als Mädchen geboren wurde, sich aber gerne wie ein Junge kleidet, lehnt das gesamte Konzept Geschlechterrollen ab. Fred, der durchweg homosexuelle Tendenzen zeigt, will einfach nur ein „normaler“ Junge sein. Beide schmieden den Plan, die Kleinstadt, in der sie wohnen, zu verlassen, die Brücke zu überqueren, die sie in eine utopische Großstadt und zur Erfüllung ihrer Wünsche führen soll. Ihr Weg dorthin ist geprägt von Diskriminierung, Ausgrenzung und falschen Freunden. Trotzdem legen sie ihn zurück. Gemeinsam überschreiten sie die Brücke, die so viel mehr bedeutet, als einfach nur die Überquerung eines Gewässers.
Obwohl nie ein Wort wie schwul oder transgender im Stück explizit genannt wird, sind sie dennoch implizit omnipräsent. Dadurch werden die elementaren Fragen aufgeworfen: Muss man der Norm entsprechen um akzeptiert zu werden? – Und was ist überhaupt die Norm?
Ohne schulmeisterlich zu referieren, gelingt Sylvestre eine spannende und differenzierte Auseinandersetzung mit der nach wie vor aktuellen Thematik.

www.theater-muenster.com/produktionen/das-gesetz-der-schwerkraft.html

Weitere Premieren