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Aktuelles

Nerval-Goethe-Preis 2022

Auszeichnung für Juliette Aubert-Affholder » mehr

A Kid Like Rishi

Englischsprachige Erstaufführung in New York City » mehr

25 Jahre Autor:innentheatertage

Jubiläumspublikation mit Andri Beyeler u. v. a. » mehr

Mülheimer KinderStücke­Preis 2022

Auszeichnung für OMA MONIKA von Milan Gather » mehr

Gäste aus Quebec beim LCB

Lesungen, Gespräche, Musik und Getränke am See, u. a. mit Sonja Finck und Andreas Jandl » mehr

Frühling ist Festivalzeit

Unsere Stücke auf Reisen » mehr

Zum Tod von Peter Rein

Viel zu früh verstarb der Regisseur und ehemalige Intendant » mehr

KUSS 2022

KJT-Preis für OMA MONIKA » mehr

Premieren

Do ◊ 30.6.2022
Theater Rudolstadt

Das Dschungelbuch
von Rudyard Kipling/ Rüdiger Pape
Premiere

Fr ◊ 8.7.2022
Theater Kanton Zürich

Die faulste Katze der Welt
von Gertrud Pigor/ Franziska Biermann
Schweizer Erstaufführung

Mo ◊ 18.7.2022
Das verdammte Volkstheater

Amazonen
von Jean Debefve
Premiere

Mo ◊ 25.7.2022
Studiobühne twm

Rishi
von Kees Roorda
Werkstatt­inszenierung

So ◊ 4.9.2022
Bühnen Halle

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

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Werkstatt­inszenierung 25.7.2022
Studiobühne twm
München

Rishi

von Kees Roorda

Am Haager Bahnhof Hollands Spoor wird in den frühen Morgenstunden ein junger Mann mit Migrationshintergrund von einem Polizisten angeschossen und tödlich verwundet.
Wie bei einer Anhörung vor Gericht kommen in diesem auf wahren Ereignissen beruhenden Stück Zeugen des Vorfalls sowie Freunde und Angehörige des Opfers zu Wort, die ihre Sicht auf den Tathergang und gesellschaftliche Missstände im Allgemeinen erörtern. Das Brisante daran: Das richterliche Urteil (ein Freispruch in allen Anklagepunkten) bildet den Anfang des Stückes. Alles, was die Geschehnisse dieses verhängnisvollen Morgens in einem anderen Licht dastehen lassen könnte, kommt also zu spät.
Das hält den besten Freund, die Mutter, die Nachbarin und selbst den Todesschützen aber nicht davon ab, die Unschuld wahlweise des Opfers oder des Polizisten zu beteuern und den nach wie vor existierenden Rassismus der Behörden oder das viel zu seltene Training an der Waffe anzuprangern. Zwischen all diesen Stimmen schweigt nur einer unerträglich laut: der tote Rishi.
Das Stück über den Tod von Rishi Chandrikasing zeigt den weiterhin bestehenden systemischen Rassismus und die Leichtigkeit auf, mit der die einzelnen Akteur:innen im Polizeiapparat die Verantwortung von sich selbst abwälzen konnten. Zu diesem Zweck führte der Autor Kees Roorda Interviews mit Hinterbliebenen und Freund:innen des Opfers und nahm Einsicht in die Protokolle der Polizeiverhöre.

www.studiobühne.com/rishi-2022

Weitere Premieren