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Aktuelles

kick, Kuh, killer & Co.

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Wannseekonferenz

Vor 80 Jahren trafen sich Hitlers Bürokraten des Bösen » mehr

Lippenrot

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In der Sache „Rishi“

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Homebound

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Brecher, die die Welt bedeuten

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Von wegen DANKfest

Drei Stücke über (Un)Dankbarkeit » mehr

Herzogs Höhenflüge

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Mauern fliegen in die Luft

Buchpräsentation der Anthologie neuer spanischsprachiger Dramatik in Berlin – u.a. mit Santiago Sanguinetti, DIE EWIGE WIEDERKEHR DER REVOLUTION IN DER KARIBIK » mehr

Premieren

Di ◊ 1.2.2022
La Grenouille – Theater­zentrum junges Publikum

Wolf
von Theo Fransz
Französischsprachige Erstaufführung

Sa ◊ 5.2.2022
Tiroler Landestheater

Das Cabinet des Doktor Caligari
von Toni Matheis/ Raymund Huber/ Wolfgang Sréter
Österreichische Erstaufführung

Sa ◊ 12.2.2022
Vereinigte Bühnen Bozen

Die Weiße Rose
von Jutta Schubert
Italienische Erstaufführung

Sa ◊ 12.2.2022
Saarländisches Staatstheater

Wanda Walfisch
von Davide Calì/ Sonja Bougaeva/ Anna Wenzel
Deutschsprachige Erstaufführung

So ◊ 13.2.2022
Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wutschweiger
von Jan Sobrie/ Raven Ruëll
Premiere

Sa ◊ 19.2.2022
Theater Eisleben

Freie Wahl
von Esther Rölz
Premiere

Sa ◊ 5.3.2022
Theater 7ieben & 7iebzig

Im Zustand der Schwerelosigkeit
von Rike Reiniger
Uraufführung

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Premiere 20.1.2022
Studiobühne der TWM
München

Zersetztes Theater oder Der Mülltonnenmensch

von Matéï Visniec

„Ich habe den Eindruck, in eine Parallelwelt geglitten zu sein, wo ich langsam zu einem Spiegel werde.“
Die unter diesem Titel gesammelten Texte sind theatralische Einheiten, die man wie Bausteine zusammensetzen kann. Es wird keine Reihenfolge vom Autor festgeschrieben.
Diese Texte sind wie die Splitter eines zerbrochenen Spiegels, der sich früher in einem perfekten Zustand befand. Es spiegelte den Himmel wider, die Welt, die menschliche Seele. Irgendwann, man weiß weder wann noch wieso, gab es dann eine Explosion. Die Einzelstücke, über die wir nun verfügen, sind zweifelsohne ein Teil der Ursprungsmaterie. Und durch diese Zugehörigkeit zur Ursprungsmaterie entsteht ihre Einheit, ihr Parfum, die Identität ihrer Atmosphäre.
Ansonsten besteht das Spiel in dem Versuch, das ursprüngliche Objekt zu rekonstituieren. Was sich wiederum als unmöglich erweist, zumal keiner den ursprünglichen Spiegel je erblickt hat, man weiß nicht, wie er aussah.
Und womöglich fehlen einige Teile davon … Nichtsdestotrotz erweist sich das Spiel als faszinierend, denn jedes Mal, wenn wir die zur Verfügung stehenden Bausteine zusammensetzen, gelingt es uns immerhin etwas zu schaffen … Einen Spiegel, der niemals perfekt ist, aber eine Menge Dinge widerspiegelt … Dieses Spiel kennt kein Ende. Es könnte den Schauspielern sogar bei jeder Aufführung erlauben, nach einer anderen Geschichte, nach einem anderen Spiegel zu suchen …
Mit diesen Monologen und Dialogen, die dazu einladen das Ganze zu bauen, beabsichtigte der Autor dem Regisseur einen einzigen Zwang aufzuerlegen: die absolute Freiheit.

www.studiobühne.com/zersetztes-theater-2021-2022

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